Seenot: Deutscher Segler auf dem Atlantik aus Rettungsinsel geborgen

Nächtliche Kollision

Auf dem Atlantik ist ein deutscher Segler nachts in Seenot geraten. Sein Boot sank. Zur Rettung wurde unter anderem ein Marineflugzeug geschickt.

Der in Deutschland geborene Segler konnte sich in seine Rettungsinsel retten © Crew Althea

Die Yacht des in Frankreich lebenden deutschen Skippers war in der Nacht vermutlich mit einem UFO (Unidentified Floating Object) kollidiert und hatte erhebliche Schäden am Mast sowie einen unkontrollierbaren Wassereinbruch erlitten. Sie sank schließlich rund 1.180 Seemeilen östlich von Martinique. Der Deutsche, der sich allein an Bord befunden hatte, brachte sich in seiner Rettungsinsel in Sicherheit.

Die Crew des Frachters ‘Althea’ nahm den Skipper am 17.2. an Bord © Crew Althea

Dank EPIRB-Aktivierung konnte die Leitstelle für Seenotrettung CROSS einen Marineflieger aus Guyana auf die Suche schicken, dessen Pilot den Schiffbrüchigen am nächsten Vormittag auf dem Atlantik treibend entdeckte.  

In Sicherheit: Nachdem der Deutsche stundenlang in seiner Rettungsinsel trieb, ist er nun auf dem Weg in Richtung Gibraltar © Crew Althea

Daraufhin wurde ein maltesischer Frachter umgeleitet und zur entsprechenden Position gelotst. Etwa 24 Stunden, nachdem der Segler sein Notsignal abgesetzt hatte, nahm seine Crew ihn dann an Bord. Der Frachter befindet sich nun auf dem Weg nach Gibraltar, wo der Skipper abgesetzt werden soll.

Tipp: André Meyer

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