Seenot: Skipper mit Yacht aus der Brandung geschleppt – Was Retter auf sich nehmen

Helden im Ölzeug

Das war knapp. Eine 31 Fuß Yacht geriet vor dem britischen Brighton in die Brandung und konnte in letzter Sekunde vor der harten Strandung bewahrt werden. Die Helmkamera eines Retters hat die dramatische Situation aufgezeichnet.

Die Schutzengel in Gelb und Orange wachen normalerweise eher im Hintergrund über die Schicksale der Menschen, die sich auf das Wasser wagen. Aber dieses Video der britischen Seenotrettungsorganisation Royal National Lifeboat Institution (RNLI) zeigt, wie extrem die Arbeit sein kann, wenn Segler in Not geraten.

In diesem Fall ist der Skipper einer 31 Fuß Yacht bei fünf bis sechs Windstärken vor dem britischen Seebad Brighton zu nahe an die Legerwall-Küste geraten. Per Motor versuchte er, frei zu kommen, aber die Maschine versagte.

Er geriet immer weiter in die brechende Brandung, und als die RNLI-Retter eintrafen, war das Schiff nur noch wenige Meter vom Aufschlag an Land entfernt. Den Helden im Ölzeug gelingt es aber, mit einem halbrecherischen Manöver zwischen den Wellenbergen einen Mann zur Yacht überzusetzen. Er klammert sich am Bugkorb fest.

Ein Retter auf dem Motorboot konzentriert sich auf die Wellenbildung und schreit seinem Kollegen auf der Yacht und dem Fahrer jeweils zu, wann der nächste Brecher anrollt. Der Besatzung gelingt es schließlich, eine Leinenverbindung herzustellen und das Schiff aus der Gefahrenzone zu schleppen.

Eine etwas länger Version des Videos

Der Havarist im tiefen Wellental © RNLI

Das Motorboot wird von einem Brecher hochgehoben und droht auf die Yacht zu schlagen. © RNLI

Der Fahrer des Motorbootes versucht, sich in Luv der Yacht zu platzieren, muss aber den Wellen ausweichen. Der Skipper sitzt im Cockpit. © RNLI

Mit einem gezielten Wurf wird die Leinenverbindung hergestellt. © RNLI

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