Seeventile geöffnet: Ukrainer versucht Yacht seines russischen Chefs zu versenken

Ein Zeichen setzen

Ein Besatzungsmitglied der 48 Meter langen “Lady Anastasia” ist in Port Adriano auf Mallorca verhaftet worden. Der 55-jährige Ukrainer wollte das Schiff des russischen Eigners versenken. Er ist ein Waffenhändler.

Die 48 Meter lange “Lady Anastasia”. © Yacht Charter Fleet

Alexander Mikheev (60) ist Russe und soll Besitzer der Luxus-Yacht “Lady Anastasia” sein, die noch 2018 für 7 Millionen Dollar auf dem Markt angeboten wurde. Sein Geld verdient er seit vier Jahren als Generaldirektor von Rosoboronexport, dem staatlichen Monopol-Exporteur Russlands für Rüstungsgüter. Er soll ein enger Vertrauter von Putin sein.

Diese Situation sorgte am Wochenende bei dem ukrainischen Maschinisten Taras Ostapchuk für großen Unmut, nachdem er die Bilder aus seiner Heimat gesehen hatte. Zehn Jahr lang soll der Mann für Mikheev gearbeitet haben, aber nun wollte er ein Zeichen setzen – und die Yacht versenken.

Mallorquinische Zeitungen berichten, dass Taras Ostapchuk am Samstag von der Guardia Civil festgenommen wurde, als er sich an den Seeventilen der Yacht zu schaffen machte. Er erschien am Sonntag vor Gericht und wurde schließlich gegen Kaution freigelassen.

Danach erklärte der Ukrainer gegenüber lokalen Medien,

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „Seeventile geöffnet: Ukrainer versucht Yacht seines russischen Chefs zu versenken“

  1. avatar Sepp sagt:

    Top aktion die Russen haben sich in ganz Europa zu unbeliebten Personen disqualifiziert.

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  2. avatar Vereinsmaier sagt:

    @ Sepp: Ihr seid doch die selben Vereins-Leute, die die letzten Jahre stolz wie Oscar mit dem GAZPROM-Logo auf der Jacke nach jedem Nord-Stream-Race umherstolziert seid! Was für eine Heuchelei…würg!

  3. avatar RVK sagt:

    Der letzte Absatz ist augenscheinlich falsch. Die USA hatte sehr klar gemacht, dass sie der Türkei keine Patriot Systeme verkauft bzw. nicht die aktuellste Version. Darauf hin hat Erdogan dann die S400 beschafft. Und ob der Deal abgeschlossen ist, ist auch klar, da das System seit mehr als 2 Jahren in der Türkei installiert ist. Ist Segelreporter jetzt Fakenews Verbreiter??

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