Seezeichen beschossen: Wer macht denn so was?

Schießübungen

Die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern bittet um Mithilfe bei der Suche nach Tätern, die auf Schifffahrtszeichen geschossen haben. Fünf Leuchttonnen sind nicht mehr funktionsfähig.

Eine der beschädigten Tonnen. © WSA Lauenburg

Wer macht denn so was? Das Wasser und Schifffahrtsamt Lauenburg, Außenbezirk Waren, hat im Rahmen von Routinekontrollen am 26.10.2020 und 27.10.2020 festgestellt, dass insgesamt mindestens fünf Seezeichen durch Schüsse beschädigt worden sind.

Vier Leuchttonnen und ein Leuchtfeuer im Bereich Müritz, Kölpinsee und Fleesensee sind offenbar mutwillig mit Luftdruckwaffen attackiert worden. Nach Angaben der Behörden beschossen unbekannte Täter mehrere Solarmodule und zerstörten sie. Mindestens ein Projektil konnte sichergestellt werden.

Durch die Beschädigungen waren die Beleuchtung der Schifffahrtszeichen in der Nacht nicht mehr funktionsfähig. Die Akkus für die Stromversorgung konnten am Tag nicht mehr vollständig am Tage aufgeladen werden.

Das resultierende Fehlen der nächtlichen Orientierungshilfen wird von der Polizei als gefährlicher Eingriff in den sicheren Ablauf des Schiffsverkehrs gewertet. Entsprechende Anzeigen wurden gestellt. Außerdem werden mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz geprüft.

Es wird um Hinweise zum Tatgeschehen gebeten. Kontakt: Wasserschutzpolizeiinspektion Waren 03991/74730 oder jede andere Polizeidienststelle.

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