Segelfilm-Wettbewerb: Zwei Volvo-Ocean-Race-Filme und Nacra17-Lautmalerei

Die besten Segelfilme des Jahres

Es ist kein einfacher Job, Segeln in Szene zu setzen. © Mirabaud Video Award

Der englische Produzent Rob Dickinson (Orillo Films) ist Gesamtsieger des Mirabaud Sailing Video Award 2018. Dickinson reichte einen Film ein, der von den Erlebnissen des AkzoNobel-Teams beim Volvo Ocean Race 17-18 erzählt. Ein sehr dynamischer und unterhaltsamer ein minütiger Clip, der Segeln, Emotionen und menschliche Stimmung kombiniert.

Platz 1:

Für die zweite Ausgabe des Wettbewerbs wurden 28 Videos zusammengestellt, die mehr als 350.000 Mal online angesehen wurden. Rob Dickinson und die anderen Teilnehmer werden am Dienstag, den 23. Oktober, von der internationalen Yacht Racing Community gefeiert, die sich im Yacht Racing Forum in Lorient versammelt hat.

“Sehr gute Bearbeitung. Großartiger Einsatz von Musik und Audio”, fasst Jury-Mitglied Shirley Robertson zusammen. Die zweimalige Olympiasiegerin ist Presenterin des CNN-Magazins Mainsail. Georgie Corlett-Pitt, Chefredakteurin des Yachts & Yachting Magazins, beurteilt den Sieger-Clip so: “Ausgezeichnete und sehr professionelle Bearbeitung mit Wow-Faktor. Ein großartiges zusammenfassendes Video, aber das Publikum muss das Thema bereits gut kennen, um es voll zu schätzen.”

Der australische Regisseur Beau Outteridge ist mit einem lustigen und ausgefallenen Video hinter den Kulissen des australischen Olympiasegelteams auf Rang zwei gewählt worden.

Platz 2:

“Beau fand einen Winkel, aus dem zuvor nicht erzählt worden ist”, erklärt Jury-Mitglied Daniel Smith, World Sailing Communication & Digital Manager. “Die Athleten haben gerne ihre humorvolle Seite gezeigt- etwas, das in einer Welt voller Medientrainer oft eine Herausforderung sein kann! ”

Das Volvo Ocean Race war bei diesem Wettbewerb stark vertreten, wie das Video von Ugo Fonollá zeigt, der den dritten Platz belegte. Er reichte er ein eindrucksvolles Video ein, das die Herangehensweise des Teams MAPFRE am Kap Hoorn beschreibt.

Platz 3:

Die sechs Mitglieder der Jury (siehe Liste unten) prämierten auch das beste von einem Segler produzierte Video. Der Franzose Stan Thuret gewinnt diese Auszeichnung dank eines Videoclips über seine Teilnahme an der Mini Transat:

Der “Public Award”, der es der breiten Öffentlichkeit ermöglicht, für ihr Lieblingsvideo zu stimmen und ein breites internationales Publikum zu erreichen, krönte das Video von Erwan Pelisset (EP Medias). Er erzählt von Jacques Valente, der vor zehn Jahren nach seiner Teilnahme am Mini Transat eine Nierentransplantation erhielt. Er wird Anfang November an der Route du Rhum teilnehmen und dabei für Organspenden werben.

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