SR Interview: X/80 statt J/80 Kopie oder Weiterentwicklung? – Chinesen auf der boot

Ein Schelm, der Böses dabei denkt

Sieht aus wie eine J/80, ist es aber nicht. Sieht aus wie ein Gunboat, ist es aber auch nicht. Stellt eine chinesische Werft auf der boot Kopien der erfolgreichen Vorbilder aus? SR hat nachgefragt.

China Kopie

Gunboat und J/80? Nein, chinesische Weiterentwicklungen. © SegelReporter

Kopie oder Weiterentwicklung? Die Liamen Feipeng Industry Co.Ltd scheint auf der boot eine Kooperation mit J Boats eingegangen zu sein. Denn sie residieren in Halle 15 auf dem Stand direkt nebenan und stellen offenbar die J/80 aus.

Aber der Schein trügt. Es sei keine 80, sagt der Sprecher der Werft auf Nachfrage im Interview. Einfach nur eine Weiterentwicklung. Ja, man habe einmal das Schiff für J Boats produziert, aber die Verträge seien ausgelaufen.

Jetzt produziere man eben selbst. Von einer Kopie könne keine Rede sein. Das Schiff sei im Vorschiff voluminöser und unterschneide nicht so schnell wie sein Vorgänger. Außerdem habe es einen T-Kiel. Und auch das Gunboat sei kein Gunboat. Ja, man habe den 60 Fußer einmal produziert, aber nun gebe es eben eine Weiterentwicklung.

Hmm, ein Schelm der Böses dabei denkt…

 

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „SR Interview: X/80 statt J/80 Kopie oder Weiterentwicklung? – Chinesen auf der boot“

  1. avatar Alex sagt:

    Wer im Billiglohn produziert und teuerverkauft, muss halt damit rechnen.
    Wenn man dann noch gezeigt hat, worauf es bei der Produktion ankommt …

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 25 Daumen runter 1

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