Stein gefunden: Aufgelaufen in voller Fahrt

On the rocks

Nicht schön, wenn der Steuermann plötzlich durch das Cockpit stürzt und gegen den Traveller knallt. Im Video ist das böse F-Wort zu hören. Kein Wunder. Der Crash auf dem Heimrevier kam höchst unerwartet.

Es passierte am Mittwoch bei der Wednesday Evening Race Summer Series auf dem Columbia River Gorge im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Das Revier des Hood River Yacht Clubs ist eine weite Felsenschlucht, durch die der Fluss verläuft. Die Strömung wird durch zwei Staudämme beruhigt.

Eigentlich sollte das Team der “Monster Express 27” sein Heimrevier kennen, aber offenbar sind noch ein paar Steine unentdeckt. Jedenfalls erlebt die 8,3 Meter lange Yacht einen Vollkontakt. Der 1,37 Meter tiefe Kiel bleibt an einem Unterwasserhindernis hängen.

Die Express 27 mit einem klassischen Unterwasserschiff.

Der Steuermann fliegt durchs Cockpit. Ihm entfährt das böse F-Wort, aber dann setzt er das Rennen fort. Gedanken um einen ernsteren Kiel-Schaden macht er sich offenbar nicht. Das mag daran liegen, dass es sich bei der Yacht vom Typ Express um einen äußerst soliden Klassiker handelt, der in den USA von 1982 bis 1988 117-mal produziert wurde. Damals ging man noch sehr großzügig mit dem Material um. Kiel-Abbrüche etwa passierten seltener als heutzutage.

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