Strandung: Deutsche Yacht an italienischer Küste gefunden

Angespült

Am Strand bei Capo Rizzuto am “Hacken” des italienischen Stiefels ist eine Yacht unter deutscher Flagge angespült worden. Dahinter steckt wohl ein größeres Drama.

Gestrandet bei Capo Rizzuto am “Hacken” des italienischen Stiefels.

Es passiert immer öfter. Segelyachten werden gestohlen und von Schleppern als Migranten-Transportern benutzt. Diese Erklärung vermutet jedenfalls ein Strandspaziergänger hinter der Szene, die sich ihm am Morgen bei Capo Rizzuto, der östlichsten Mittelmeerküste von Italien, darstellt. Eine verlassene Segelyacht liegt am Strand. Am Achterstag weht eine deutsche Flagge. Aber gehört sie wirklich zur Yacht?

Unter deutscher Flagge.

Der Mann sucht in sozialen Netzwerken nach dem Besitzer. Die Behörden sind benachrichtigt worden. Möglicherweise handelt es sich um eine in Griechenland gestohlene Charteryacht. Es wäre nicht das erste Mal, dass auf diesem Weg Flüchtlinge nach Italien gebracht werden und die Schleuser dann die Yacht ihrem Schicksal überlassen.

Offenbar eine Charteryacht. Der Eigner wird gesucht.

Im Dezember 2019 wurde eine Bavaria 50 auf die Steine gesetzt. 54 Flüchtlinge mussten gerettet werden. Sie sollen pro Fahrt zwischen 5000 und 7000 Euro gezahlt haben. Organisierte Banden sollen sich das Geschäft aufteilen.

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