The Yacht Week: Nackte Haut, laute Musik, Wasser-Party – so war die Saison

Wie kommen wir zusammen? Sternförmig

Der Video-Rückblick auf die Saison zeigt, warum das Unternehmen The Yacht Week eine der erfolgreichsten Neugründungen in der Charter Branche ist.

Die Schweden William Wenkel und Erik Biörklund hatten 2005 Spaß an ihrem Skipper Job im Mittelmeer. Aber es fehlten ihnen Freunde und junge Leute zum Kennenlernen. Also organisierten sie im nächsten Jahr eine Flottille. Der Erfolg war überwältigend und hält bis heute an.

Ihr in London angesiedeltes Unternehmen The Yacht Week vermittelt inzwischen 1100 Yachten im Jahr. Die rund 9000 Kunden weisen einen Altersdurchschnitt von 27 Jahren auf.  Der Umsatz nähert sich der 10 Millionen Dollar Marke. Es gibt Flotten in Griechenland, Italien, Kroatien, Biritish Virgin Islands, Thailand und neuerdings auch in der Türkei.

Eventseite

The Yacht Week

Ankerkreis zum Kennenlernen. © The Yacht Week

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Viel Tanz, Musik und nackte Haut. © The Yacht Week

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Mega Party auf dem Mutterschiff© The Yacht Week

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Immer gut drauf. © The Yacht Week

 

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19 Kommentare zu „The Yacht Week: Nackte Haut, laute Musik, Wasser-Party – so war die Saison“

  1. avatar Firstler sagt:

    Ich werde diese Flotillensegler nie verstehen. Ist es denen mich sich selbst, mit der Liebsten oder den besten Kumpels schlicht zu langweilig oder trauen sie sich nicht alleine zu segeln? Für diese Leute gibt es dann diese 33 Fuß Bavarias mit 86 Kojen.

    Naja, jeder wie er will! Aber ich mache um diese Boote im Mittelmeer, die schwarz voller Menschen sind, immer einen riesengroßen Bogen!

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    • avatar Mauersegler sagt:

      …welche von denen heißt denn Bavaria und ist 33? Wie 86 sieht keine aus, die sind doch viel jünger!

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  2. Die haben bestimmt auch alle keinen Führerschein und können mit Papierkarten nicht mehr navigieren :-/

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  3. Die Idee ist doch super, wenn es funktioniert wieso muss man alles kritisieren?

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    • avatar Alex sagt:

      Flottillensegeln gerade mit kleineren Kindern?
      Wenn Frau mitmachen würde, sofort! Eine Flottille speziell für Familien mit Kindern ist sicher ein recht entspannte Art, Urlaub mit etwas Segel zu machen.

      Klar, zum Meilenfressen sicher nicht die beste Wahl, dafür hat der Markt aber auch genügend Alternativen.

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  4. avatar Müller sagt:

    Ich glaube nicht, dass diese Konsumententörns dem Segelsport auch nur den geringsten Gefallen tun. Bestenfalls reifen da ein paar zukünftige Fans fettarschiger Wohnwägen im XXL Format mit Zierbesegelung heran.
    Ansonsten zerlärmen sie einfach nur Buchten und Häfen, fördern die Ödniss im Chartergeschäft und tragen die phantasielose Plastikkultur (gern verwechselt mit “Jugendkultur”) in alle Winkel der Welt.
    “The Yacht Wek” ist einfach nur “lonely Planet”, tut mir leid…

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    • avatar spam sagt:

      Yep! Seichte “been there, done that” Mentalität die da bedient wird. Nachhaltig in Bezug auf den Segelsport? Nope. Höchstens mal 15 Jahre später nochmal 38 Fuß chartern um mit der dann etwas schlecht gebügelten Mutti nochmal “Blauwasser” zu erleben;) Achja: Ausnahmen würden die Regel bestätigen!

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    • avatar RMM sagt:

      Also immerhin haben die auch Firsts. Da könnte dann sogar irgendwer am Segeln Spaß entwickeln. Ansonsten: Vielleicht tut es nicht gut, aber schadet es? Lävve un lävve losse…

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      • avatar Müller sagt:

        Klar jedem das seine… Nur werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Pauschalindividualismus dank des kommerziellen Erfolgs auf Dauer wenig anderem neben sich noch Luft zum Atmen lässt. Mit der Zeit wird alles immer abgefederter, einfacher, erreichbarer und gleicher. Ja, das ist der übliche Gand der Dinge, toll ist es trotzdem nicht. Die Yacht Week ist dabei vielleicht mehr Gradmesser als Ursache.
        Auf einer Seite, die für sich reklamiert, sich ernsthaft mit Segeln zu beschäftigen hätte ich halt etwas mehr erwartet als dieses unkommentierte Posten. Oder habe ich irgendeinen subtielen Zynismus oben übersehen?

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        • avatar Carsten Kemmling sagt:

          da hast du gar nichts übersehen. sehe ich völlig wertfrei. ist eben eine weitere interessante fassette unseres vielschichtigen hobbies und offensichtlich ein erfolg. wenn die flotte in meine ruhige ankerbucht einfällt, wäre ich vermutlich genervt. aber die wahrscheinlichkeit ist dann doch eher gering. gibt noch genug platz. die mega party auf dem wasser sieht aus, als würde sie den leuten spaß machen. darum geht’s. jedem das seine…

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  5. Wenn’s funktioniert sollen sie’s machen. Ich frage mich nur wieviel Spaß man zu acht(!) auf einer 36ft Kist hat.

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    • avatar Ketzer sagt:

      Och, mit 7 Frauen des obigen Formats hätte ich da absolut keine Probleme.

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  6. avatar Calvin sagt:

    Wenn ich die Kommentare hier lese, muss ich wirklich lachen. “Junge Leute, die beim Segeln Spass haben” das geht wirklich zu weit, wo kommen wir denn da hin! 😉 Segeln ist schließlich ein Sport zorniger, einsamer Männer und so soll es auch bleiben! 😉
    Bei diesen Kommentaren muss man sich nicht wundern, dass unsere Segelvereine überaltern und keine Sponsoren gewillt sind unseren Sport zu unterstützen.
    ICH KANN NUR DEN KOPF SCHÜTTELN!

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    • avatar seabonk sagt:

      salve,

      die mädels sind mir jedenfalls – ob sternform oder nicht – in meiner ankerbucht hundertmal lieber als einziger Kommisar Schenk.

      ahoi,
      seabonk

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  7. avatar Heini sagt:

    Carsten: “eine weitere interessante fassette unseres vielschichtigen hobbies”

    Ah ja. 😀
    Sieht für mich eher aus wie Ballermann: Pubertierende betreiben Komasaufen und Rudelbumsen. Dass das auf einem Boot stattfindet ist für die nur Zufall / Mittel zum Zweck. Ich denke, max. 1 % wird dabei wirklich Interesse am Segeln entwickeln und es später auch auf eigene Faust weiter betreiben. Aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Der ist: Party!!!
    Neben der Yacht-Week gibt es ja bereits (s. Homepage) die Ski-Week. Und da ist noch Luft für viele weitere Rahmenprogramme….

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    • Segeln ist wahrscheinlich das einzige Freizeitvergnügen, in dem bisher nie im Ballermann-Style Koma gesoffen und Rudel gebumst wurde. Von daher kommt das Segeln nun in der Moderne an.

      Nicht, dass ich sowas mag, ich mag kein Ballermann. Aber es spricht durchaus für mein Hobby. Es braucht ja auch ein extremes Gegengewicht gegen die Seemannschaftsblockwarte.

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      • avatar Norman sagt:

        Ich finde es vollkommen unnötig, bei einem sachlichen Dissenz auf persönlich diskreditierende Begriffe wie “Blockwarte” zurückzugreifen.

        Und übrigens sagt die Verwendung dieses Begriffs mehr über Dich als dessen Adressaten aus, lieber Stephan. Niveau ist keine Hautcreme.

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  8. avatar Volker König sagt:

    kenne die Yachtweek und ähnliche -flotillen aus Griechenland und Kroatien sehr gut. Sehe sie selten segeln sondern immer nur mit möglichst viel flatternden Fahnen unter Maschine zum nächsten Partytreff eilen. Dort wird dann ein kompletter Hafenort bis in den Morgen mit überlauter Musik, Gegröle und Ballermann- Gehabe terrorisiert. Warum die Häfen das mitmachen kann man sich nur mit der oekonomischen Potenz dieser Party-flotten erklären.
    Sehe als einer der angesprochenen Seemannschafts-Blockwarte folgende Probleme:
    -früher oder später wird es im Suff Todesopfer geben
    -der einheimischen Bevölkerung vermitteln sie ein abstossendes Bild der Seglergemeinschaft
    -als einzelnes Boot hat man in vielen Häfen und Marinas keine Chance mehr auf einen Liegeplatz, da man der oekonomischen Potenz von 20/ 30 Yachten nichts entgegensetzen kann.
    -Nicht-Yachtweek-Yachten müssen zähneknirschend den Terror ertragen. Gegeseitige Rücksichtnahme in der Marina ist ja auch nur ein Relikt aus früherer Blockwartmentalität.

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