Thomas Coville puscht “Sodebo” auch nach der Kollision gen Einhand-Rekord

Der Bug hält. "Sodebo" 150 Meilen vorne

Für "Sodebo" steht der Rekordversuch wieder unter einem guten Stern. © Sodebo/Coville

Thomas Coville stand mit seiner „Sodebo“ nach der Kollision mit einem Pilotwal kurz vor dem Aus seiner Einhand-Rekord-Weltumsegelung, bei der er ohnehin einen 1000 Meilen Rückstand aufzuholen hatte. Aber der Schaden am Steuerbord-Rumpf hat ihn bisher kaum behindert. Im Gegenteil, er hat den Rückstand zur virtuellen Position von Francis Joyon aufgeholt und liegt nun 150 Meilen vorne.

Und der Bug hält immer noch... © Sodebo/Coville

Dabei half ihm die Tatsache, dass er nach dem Crash viele Meilen mit Wind von Steuerbord segeln und den beschädigten Schwimmer aus dem Wasser heben konnte.

Aber die offen gelegte Crash Box hat auch schon einen High-Speed Tag im Wasser überlebt. Der Franzose musste für einen Schlag gen Osten wenden und den Rumpf bei starkem Wind voll belasten.

"Sodebo" (rot) hat 1000 Meilen aufgeholt und liegt 150 Meilen vor der Position von Francis Joyon zum gleichen Zeitpunkt.

Coville hat offenbar nicht vor, vom Gas zu gehen, so lange sich der Bug nicht auflöst. Eine andere Taktik macht bei einem Rekordversuch auch keinen Sinn. Es stehen ihm auch noch schwere Tage bevor.

Denn Joyon hatte bei seinem Rekord zwar Probleme beim Umkurven des St. Helena Hochs, aber danach zwei starke Tage mit einem 500-Meilen-Durchschnitt zu verzeichnen.

Schattenspiele. Thomas Coville ist nach dem befürchteten Aus wieder voll motiviert für den Schlussspurt und kämpft mit seinen riesigen Lappen. © Sodebo/Coville

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Carsten Kemmling

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