Tod von Weltumsegler Stefan R.: Henri Haiti spricht von Notwehr

"Keinen Grund, ihn zu töten"

Henri Haiti sagt aus, er habe den deutschen Weltumsegler Stefan R. in Notwehr getötet.

Henri Haiti (31), der den Deutschen Weltumsegler Stefan R. auf der Südsee-Insel Nuku Hiva getötet hat, bestreitet einen Mord begangen zu haben. Laut einer Meldung der örtlichen Tageszeitung La Depeche de Tahiti hat er bei der jüngsten Vernehmung behauptet, es sei Notwehr gewesen.

Er wird vom Schweizer Internetportal „blick.ch“ zitiert: „Ich hatte ja keinen Grund, ihn zu töten, wollte nur mein Leben retten.“

Haiti hatte sich nach 50 Tagen Flucht Ende November der Polizei gestellt und ist seitdem in Tahiti in Haft. In einer ersten Stellungnahme hatte er zugegeben, Stefan R. (40) erschossen zu haben. Es sei aber ein Unfall gewesen. Bei einem Jagdausflug sei es zum Streit gekommen. Dabei habe sich ein Schuss aus dem Jagdgewehr gelöst.

Der deutsche Weltumsegler Stefan R. ist auf Nuku Hiva von dem Einheimischen Henri Haiti getötet worden.

Haiti gestand auch, die Freundin des Seglers, Heike D., sexuell belästigt zu haben. Sie war von ihm an einen Baum gefesselt worden hatte sich jedoch befreien können. Die Kannibalismus Vorwürfe konnten nicht bestätigt werden. Allerdings hat Haiti die Leiche des Deutschen offenbar verbrannt. Die Gründe dafür konnten noch nicht ermittelt werden.

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Carsten Kemmling

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