Trainer vom Segel-Club-Ribnitz gibt Missbrauch an Seglerinnen zu

Segeltrainer gesteht

DPA berichtet unter anderem im Nordkurier, dass ein Segeltrainer vom Segel-Club Ribnitz  den sexuellen Missbrauch an zwei Mädchen im Alter von 11 und 13 Jahren zugegeben hat. Im Prozess vor dem Landgericht Stralsund habe sich der 41-Jährige auf einen Deal eingelassen, der ihm bei einem Geständnis und der Zahlung von Schmerzensgeld eine Bewährungsstrafe zubilligt.

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9 Kommentare zu „Trainer vom Segel-Club-Ribnitz gibt Missbrauch an Seglerinnen zu“

  1. avatar beobachter sagt:

    Es heißt trotzdem Ribnitz-Damgarten und diese Kleinstadt liegt nicht an der Müritz, sondern am Ribnitzer Bodden 😉

  2. avatar 0815 sagt:

    Ich bin selber Trainer, kenne den Beschuldigten + den tollen Verein und hab den Prozess aufmerksam verfolgt… Ich hab ganau wie Mülli schon etliche Kinder an der Brust berührt, + zwischen die Beine gefasst = Straftatbestand ( Missbrauch ) erfüllt ! Dabei ist es völlig unbeachtlich, ob das der Erwachsene oder das Kind auch nur einen sexuellen Gedanken hat !
    Wäre ja noch schöner… wenn man ihn dafür eingesperrt hätte.
    Nur um Schmerzensgeld zu erlangen zeigt das Mädel ihren Trainer an ? Schämen sollte sie sich und das Geld dem Verein spenden !!!
    Sehen wir es positiv… Alle Trainer und Betreuer wurden wachgerüttelt und sensibilisiert für dies Thema… Persönlich wird ihm das nix mehr nutzen… Schade

    • avatar Jan-X sagt:

      0815.
      Ich verstehe deinen Beitrag nicht.
      Und für das, was ich verstehe habe ich kein Verständnis.

      Um es klar auszudrücken: Ich halte das für einen riesen Quatsch, was du schreibst.

      Mal dem Link gefolgt? Da geht’s nicht darum, ob ein Trainer ‘ner Schülerin etwas ruppig aus dem Boot geholfen hat. Der Artikel schreibt vom Vorwurf der Vergewaltigung. Mehrfach. An wohl mindestens zwei Mädchen. Und in seiner Vernehmung war der mutmaßliche Täter offenbar geständig.

      In einem ähnlich gelagerten Fall – auch in M-V- sitzt gerade ein bekannter Radiomoderator in Untersuchungshaft. Mich würde wirklich mal interessieren, welche stichhaltigen Gründe der Anwalt des Segeltrainers angeführt hat, die dazu geführt haben, dass sein Mandant bis zum Prozess aus der U-Haft kommt. Da geht es i.d.R. am Ende nämlich sicher nicht um Schmerzensgeld sondern um Jahre. Und ich hoffe sehr, dass, falls das Gericht zu dem Schluß kommt den Mann zu verurteilen, es den Mädchen persönlich tatsächlich etwas bringt. Eine solche Tat begleitet ein Leben. Und das Leben des Trainers wird -so oder so- nie wieder so sein wie vorher. An dieser Geschichte ist NICHTS, aber auch GAR NICHTS positiv zu sehen.

      UND: Meine Kinder werden NIEMALS bei jemandem segeln, der auch “schon etliche Kinder” an der Brust oder zwischen den Beinen berührt hat. Meine Kinder tragen am Hafen eine Rettungsweste. Die ist oben schön gepolstert und hat unten einen Gurt. Da kann man Kinder wunderbar dran rausfischen, wenn es sein muss. Und wenn sie keine tragen sind sie gerade nicht am oder auf dem Wasser und dann gibt es auch keinen Grund für solche Berührungen. Sonst gäbe es tatsächlich mal eine intensive Diskussion zwischen mir und dem Trainer.

      Und jetzt bitte zurück zum Sport.

      • avatar 0815 sagt:

        Na so einen Nonsens hab ich ja selten gelesen !

        Es geht um sexuellen Missbrauch – nicht um Vergewaltigung ! Das wurde ihm auch nie vorgeworfen. Er hat nie Sex mit Kindern gehabt – noch ist er pädophil ! Allein durch die Berührung einer bekleideten oder unbekleideten Brust ist der Straftatbestand erfüllt… und was sind da 6 mal…

        99 Prozent der Bevölkerung sind juristische Laien… also obliegt die rechtliche Würdigung nur einem Richter ! … und glaub mal nicht… dass die nicht wissen was sie tun… Da keinerlei Wiederholung über Jahre erfolgte und somit auch keine Wiederholungsgefahr besteht – gibt es nur eins – Bewährung !!!!!!!!!!!!

        …und beim Schwimmtraining in der Halle oder beim Sport tragen deine Kinder bestimmt keine Schwimmweste… is ja lächerlich… Im Trainingsalltag kommt es laufend zu Berührungen.

        und ausserdem… glaub einfach nicht alles, was in der Zeitung steht…

        • avatar speedy155 sagt:

          Tja Tja die Medien…

          Jan-X gibt ja zu, dass er nichts davon versteht – es ist aber auch eine schwierige Materie !

          Der Bericht im Nordkurier ist natürlich sehr überzogen, und —> nachweislich falsch !

          …denn es gab keinen Geschlechtsverkehr !

          Nun stellt sich nur die Frage wer relativiert solche Artikel ? Kein Mensch liest die ganzen kleingedruckten “Richtigstellungen” , wenn sie denn überhaupt gedruckt werden – es geht doch noch um die Auflage.

        • avatar Jan-X sagt:

          Eigentlich bin ich hergekommen, um endlich mal eine gute deutsche Seite zum Segelsport zu lesen. Aber wie das manchmal so ist.
          Und eigentlich wollte ich diese Diskussion gar nicht weiter verfolgen, aber eines ist mir dann doch zu wichtig:

          Wer meinen Beitrag oben genau liest, der wird sehen: Ich schwinge mich nicht zum Richter auf. Ich versuche hier eben nicht zu den 99% zu gehören, die vorverurteilen. Das Gericht soll die Beweise würdigen und zu einem folgerichtigen Schluß kommen. Und dabei soll es natürlich auch -für den Laien- spitzfindig vorgehen. Das ist das Recht des Klägers und das Recht des Angeklagten.

          Der Artikel spricht in der Tat nicht vom Vorwurf der Vergewaltigung, das wäre § 177 StGB.

          Ich muss mich hier korrigieren.

          Der Artikel spricht vielmehr vom Vorwurf des “sexuellen Missbrauchs von Kindern”, das wäre dann §176 StGB.

          Der Artikel spricht zudem vom Vorwurf des “schweren sexuellen Missbrauch von Kindern” in sechs Fällen, das wäre dann § 176a StGB.

          Damit wäre dann die Welt ja wieder in Ordnung.

          Oder vielleicht doch nicht?

        • @0815:
          Nicht Vor-Verurteilen bedeutet auch, nicht vorab freizusprechen – den Kurzbericht im Hamburger Abendblatt darfst Du selbst lesen, danach bitte nochmal dein Mißbrauch verharmlosendes Posting.

          http://www.abendblatt.de/region/article2382802/Segeltrainer-nach-Missbrauch-zu-Bewaehrungsstrafe-verurteilt.html

          Nicht pädophil? “Den Mädchen habe der Trainer seine Handlungen mit dem Argument erklärt, er wolle ihnen später beim Geschlechtsverkehr auftretende Schmerzen nehmen.” Die Mädchen waren 11 und 13 Jahre alt. Er wurde auch nicht wegen ein paar Berührungen beim Segeltraining verurteilt.

          • avatar anni-fh-kiel sagt:

            Tach…
            kann mir nun mal vielleicht jemand sagen was er gemacht haben soll ? Kein Sex – ok aber was dann ?

            Dann wär er ja auch nicht auf Bewährung. Gibt es da auch nen minder schweren Fall ?

            Zeitung lesen kann ich selber – steht aber nur schwammiges Zeug drin und kein direkter Tatvorwurf.

  3. avatar Uwe sagt:

    Erhielt heute zufällig einen Anruf aus Ribnitz.
    Angeblich soll heute das Urteil gesprochen werden.
    Die Person ist von allen Ämtern suspendiert worden.
    Der Vereinsausschluss kann aus rechtlichen Gründen erst nach
    einem rechtsgültigen Urteil erfolgen.

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