Trainingsunfall: Russischer National-Surfer Artem Akimov (18) von Foiler-Fähre überfahren

Tragischer Unfall

Die internationale Segelszene trauert, seit der tödliche Unfall des 18-jährigen russischen Windsurfers Artem Akimov bekannt geworden ist. Eine Überwachungskamera hat die Kollision mit der Fähre aufgenommen.

Artem Akimov ist bei einem Zusammenstoß mit der Foiler-Fähre “Meteor” in St. Petersburg ums Leben gekommen, als er sich von seinem Stützpunkt bei einer Sportschule aus in freies Wasser bewegen wollte.

RS:X Surfer, Artem Akimov

Der russische RS:X Surfer Artem Akimov stirbt bei einem Trainingsunfall

Er kannte das Gewässer und den Verkehr gut, hat aber offenbar nicht das heranrasende Passagierschiff bemerkt. Auch der Kapitän der Fähre hat scheinbar keine Ausweich- oder Stopp-Manöver eingeleitet. Wenn er das bunte Segel des RS:X Surfers bemerkt haben sollte, dann war es wohl zu spät um die Kollision zu verhindern.

Eine Sprecherin der Sportschule sagt, Akimov habe sich für die anstehende RS:X-Weltmeisterschaft vorbereiten wollen, für die sich das 18-jährige Talent qualifiziert hatte. Er war erst im vergangenen Jahr vom Techno 293 Brett in die olympische Klasse umgestiegen und bei der Jugend-WM auf Rang 33 gelandet.

Die Umstände des Unfalls werden nun von den russischen Behörden untersucht. Sie gehen aber laut ersten Stellungnahmen davon aus, dass sich der Surfer wohl nicht in dem Fahrtgebiet der Fähre hätte befinden dürfen.

 

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Carsten Kemmling

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