Traum-Superyacht: “Ngoni” für 45 Millionen zu verkaufen – Nicht wild genug?

Nettes "Biest" abzugeben

Da ist Eigner Tony Buckingham seiner segelnden Superyacht “Ngoni” schnell überdrüssig geworden. Oder braucht er das Geld? Der 190 Fuß Hobel galt bei seinem Stapellauf als angenehmer Gegenentwurf zur “Sailingyacht A”.

Der britische Öl-Unternehmer Tony Buckingham (69) wurde von der Segelszene gefeiert, weil er seine Millionen nicht in Pferdestärken, sondern Segeltuch investierte. Er scheint nun aber nicht so richtig viel Spaß an seinem Spielzeug zu haben, der 2017 vom Stapel gelaufene “Ngoni”. Jedendfalls steht das Schiffchen für 45 Millionen Euro zum Verkauf.

Das “Biest” vor Anker. © Huisman

Buckingham, der von einschlägigen Medien auf 700 Millionen Dollar Vermögen taxierte ehemalige Industrietaucher auf Nordsee-Bohrinseln, trat mit “Ngoni” nur selten öffentlich in Erscheinung. Dabei gehört das Schiff trotz seiner irren Dimensionen (Länge: 58 Meter) zu den eleganteren Erscheinungen auf dem Superyacht-Markt. Und er soll die 16 Knoten Speed unter Segeln durchaus genossen haben. Schließlich trat er auch als Regattasegler in Erscheinung als mehrfacher Cowes-Week-Sieger und Gewinner des Commodores Cup 2000 – einer Regatta nach Admiral’s Cup-Vorbild.

Flaches, schmales Heck. Aus zwei Rudern ist eines geworden. © Huisman

Seine damalige Auftragsbeschreibung für “Ngoni” an Konstrukteur Ed Dubois klingt jedenfalls ausgesprochen ungewöhnlich: “Baut mir ein Biest. Es soll eine exzentrische, innovative Waffe werden. Schnell und wild.” Ob sie nun nicht wild genug ist?

Technische Daten Ngoni

Werft: Royal Huisman
Baujahr: 2017
Länge: 58,15 m
Wasserlinie: 51,20 m
Breite: 9,54 m
Kiel: 97 t
Tiefgang unter Segeln: 8,10 m
Tiefgang mit hochgezogenem Kiel: 5,30 m
Top über Wasser: 75 m
Groß: 853 qm
Fock: 687 qm
Stagsegel: 289 qm
Code Zero: 1.097 qm
Gennaker: 2.240 qm

 

Ein Kommentar „Traum-Superyacht: “Ngoni” für 45 Millionen zu verkaufen – Nicht wild genug?“

  1. avatar Oliver sagt:

    Nach vier Jahren ist der Ahaeffekt wahrscheinlich verpflogen und jetzt ist sie einfach nur noch teuer. Kann auch sein das er ein neues Boot plant, für viele Eigner ist das Boote bauen ein Hobby.

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