Trimaran bei Kap Hoorn gestrandet: Von der chilenischen Marine gerettet

"Am Boden zerstört"

Die Nonstop-Weltumrundung des Trimrans “Use It Again” steht unter keinem guten Stern. Erst war es ihm kaum möglich, gegen den starken Wind das Kap Hoorn zu runden, nun ist er auch noch aufgelaufen.

Gestrandet in Patagonien. © Use It Again

“Das ist ein echter Albtraum. Ich bin am Boden zerstört!” Das meldet Romain Pilliard von Bord des Trimarans “Use it Again”, der zusammen mit Alex Pella seit gut einem Monat versucht, die Welt nonstop von Ost nach West zu umsegeln. Er erklärt seinem Team, dass sie in der Cook Bay gestrandet sind, wo sie schon drei Tage hin und hersegelten, um einem heftigen Sturm auszuweichen.

Der Ort des Auflaufens.

Das Großsegel wurde auf ein Minimum verkleinert. Und weil es sich um eine Rekordfahrt handelt, durften sie den Motor nicht benutzen und auch nicht anlegen. Ankern war nicht möglich in oft mehr als 80 Metern Tiefe aber auch weil das Eisen auf dem mit Algen übersäten Grund nicht hält.

Der aktuelle Sturm, vor dem das Skipper-Duo Schutz gesucht hat.

“Use it Again” segelte etwa 6 Knoten schnell durch den Kanal zwischen Chile und Argentinien und suchte in den Buchten Windschutz. Der Spanier Alex Pella stand am Steuer. Pilliard erzählt, er sei gegen 1 Uhr in der Nacht von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden. Das Schiff war zum Stillstand gekommen.

Kap Hoorn bezwungen. Da war die Welt noch in Ordnung. © Use It Again

Vor einer Woche am vergangenen Donnerstag hatten Romain Pilliard und Alex Pella nach großen Schwierigkeiten Kap Hoorn gerundet. Und normalerweise

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Carsten Kemmling

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