Unglück: 40-jähriger Mini 6.50-Segler gestorben

Tod beim Training

Plötzlich brach Blaise Bernos an Bord zusammen: Herzversagen und Atemstillstand. Der erst 40-jährige Segler konnte nicht wieder reanimiert werden und starb 1,5 Stunden später im Krankenhaus.

Die Ministen-Szene trauert um Blaise Bernos © FB /bernos

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag vor dem französischen Atlantik-Dorf La Turballe, nördlich von St, Nazaire. Die Trainingsgruppe „Pole Mini la Turballe“ organisierte eine der ersten Ausfahrten nach dem Corona-Lockdown bei unruhiger See und vier bis fünf Beaufort Windstärke.  Ca. 12:30 Uhr sah der Trainer, wie der Segler Blaise Bernos an Bord seines Mini 940 zusammenbrach. 

Wenige Minuten später wurde die CROSS (französisches Pendant der DGzRS) alarmiert, die sofort ein Rettungsboot entsandte, das um 13:05h den leblosen Mini-Segler auf See übernahm, medizinische Erste Hilfe leistete und an Land brachte.

Blaise Bernos © FB / bernos

Bis zum Eintreffen des Rettungsteams hatte der Trainer offenbar vergeblich versucht, den Segler zu reanimieren. Im Krankenhaus konnte nur noch Bernos Tod durch Herzversagen festgestellt werden. 

Der 40-jährige Blaise Bernos wollte an der nächsten Mini Transat 2021 teilnehmen. Mit seiner Kampagne machte er auf die positiven Effekte des Segelns bei Menschen mit psychischen Krankheiten aufmerksam. Auf seiner Facebook-Seite ist zu lesen, dass „bei Blaise vor zwei Jahren eine grenzwertige oder emotional labile Persönlichkeit (Borderline) diagnostiziert wurde. Charakteristisch für diese Krankheit ist die Schwierigkeit, mit Stimmungen und Emotionen sowie dem daraus resultierenden Leiden umzugehen.“

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