Unglück: Polnische “Down North” geht bei Usedom auf Tiefe – Ein Toter

Gesunken

Der 23 Meter lange  Schoner „Down North” ist am Samstag Abend zwölf Meilen vor Swinemünde gesunken. Die zwölfköpfige Crew wurde aus den Rettungsinseln geborgen. Ein behinderter Reporter (53) ist gestorben.

Down North Schoner

Der 23 Meter Schoner “Down North” ist im Seegebiet von Usedom gesunken. © KUSZA

Eigentlich wollte der polnische Schoner “Down North” nach Spitzbergen und erst am 10. Oktober wieder zurück kommen. Aber nur sechs Stunden nach dem Ablegen in Polen sank das Schiff auf etwa zehn Metern Tiefe. Die Masten ragen noch aus dem Wasser.

Die Ursache für das Unglück ist noch nicht bekannt. Zwölf Besatungsmitglieder konnten die Rettungsinseln besteigen. Der deutsche Fischkutter “Palucca” empfing den Notruf und nahm die Havaristen auf.  Er übergab sie an den polnische Rettungskreuzer “Passat”, der sie nach Swinemünde in ein Krankenhaus brachte, wo Unterkühlungs-Erscheinungen behandelt wurden.

Down North gesunken

Der Hand Bike Fahrer Leszek Bohl starb bei dem Untergang der “Down North” bei Swinemünde. © Gazeta Pomorska

Leszek Bohl (53), der als Autor für den National Geographic an Bord war, erlag bei der Rettungsaktion offenbar einem Herzinfarkt. Er soll schon in der Rettungsinsel gestorben sein. Bohl war an den Rollstuhl gefesselt aber auch ein bekannter Sportler. Der Mann aus Torun hat mit seinem Hand Bike mehrfach Aufsehen erregende Langstrecken absolviert und darüber berichtet.

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