Unglück: Warum lief der verunglückte Katamaran aus? – Skipper und Hafenverwaltung streiten

"Viele falsche Informationen"

Die dramatische per Video publizierte Strandung des 12-Meter-Katamarans “Vamos” sorgt immer noch für Kopfschütteln in der Szene. Hatte der Hafenmeister wirklich eine Warnung ausgesprochen? Der Skipper weist das zurück.

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „Unglück: Warum lief der verunglückte Katamaran aus? – Skipper und Hafenverwaltung streiten“

  1. avatar Fastnetwinner sagt:

    Es gibt nur einen, der an Bord die Entscheidungen trifft, und das ist der Kapitän. Punkt-Aus-Ende. Es ist deshalb auch total egal, was der Hafenmeister gemacht oder nicht gemacht hat.

  2. avatar Dr. Götz Stegmüller sagt:

    Falls es der Porto Turistico de Roma /500 m von Fiumicino ist, so kenne ich die Unglücksstelle, und weiß, dass die Anfahrt, aber auch die Ausfahrt dieses Hafens bei nur 1 m hoher Welle vor dem Hafen tatsächlich purer Stress ist. Ich musste damals unbedingt rein, aber hatte selbst Panik; ein Querschlagen beim “Surfen auf einer Welle in den Hafen”, und ich wäre selbst auf einem Felsen gelandet.

    Die italienischen Hafenbehörden sind zwar aus meiner Erfahrung zwar wirklich nur beim Abzocken kompetent, aber der Fastnetwinner hat völlig Recht: Es liegt in der Verantwortung des Kapitäns die Situation und das Wetter richtig einzuschätzen.. Selbst wenn der Tower/bzw. die Marina nichts gesagt hätten, (hier scheinen sie immerhin abgeraten zu haben), würde die Havarie wohl kaum der Marina anzulasten sein.

  3. avatar prospero sagt:

    Nein, so einfach ist das nicht. Die Punkt-Aus-Ende-Basta-Mentalität ist vollkommen überholt. Für die Bundesmarine im Gefecht mag das immer noch ein Führungsmodell sein, auf Yachten ist es aber so, dass kompetente Crewmitglieder durchaus eine Mitverantwortung für die Schiffsführung haben – wenngleich der Schiffsführer natürlich das letzte Wort hat. Die Mitsegler hätten den Skipper von seinem Vorhaben abhalten müssen, wenn es der Hafenmeister schon nicht geschafft hat.

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