Verschleppt: Deutsche Segler auf den Philipinen vermisst

Entführung aus dem Paradies?

Die Bundesregierung hat einen Krisenstab eingerichtet, um die vermutete Verschleppung zweier deutscher Segler (71 und 55 Jahre) auf den Philippinen aufzuklären.

Traumrevier Philippinen. Im Westen soll es eigentlich sicher gewesen sein.

Traumrevier Philippinen. Im Westen soll es eigentlich sicher gewesen sein.

Verschiedene Medien berichten, dass muslimische Rebellen im Verdacht stehen, zwei deutsche Segler entführt zu haben. Ihre Yacht sei schon am 26. April im Ort Bataraza verlassen aufgefunden worden sein.

Eine offizielle Bestätigung für die Verschleppung steht noch aus. Es gebe noch keine Lösegeldforderungen. Aber die Bildung eines Krisenstabes deutet auf einen hinreichenden Verdacht hin, dass die Rebellen der Abu Sayyaf wieder einmal zugeschlagen haben könnten. Seit 1991 kämpft das philippinische Militär gegen die muslimische Terrorgruppe, die schon mehrfach Touristen in ihre Gewalt gebracht hat.

Auf einer Seite mit Reisetipps werden die Philippinen mit ihren 7.107 Inseln als ein Paradies für Segler bezeichnet. Dort heißt es auch zur Sicherheit: “Segeln ist recht sicher auf den Philippinen. Jedoch sollte man die südlichen Inseln, also bestimmte Gegenden im Süden Mindanaos und die Sulu-Inseln meiden, da dort moslemische Rebellen für ihre Unabhängigkeit kämpfen und Piraten ihr Unwesen treiben. Die Visayas, Palawan und Luzon gelten als sichere Segelreviere.”

Die deutschen Segler sollen allerdings genau dort in der vermeintlich sicheren Region von Palawan im Westen der Philippinen mit dem Segelboot unterwegs gewesen sein. Sie seien schon auf dem Weg nach Malaysia gewesen.

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Verschleppt: Deutsche Segler auf den Philipinen vermisst“

  1. avatar Nicole sagt:

    Wurden die 2 Segler wieder gefunden??? Was weiss man seither?

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

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