Video: Duisburg segelt. Vorbildliche Werbung für den Segelsport im Revier

Drei Clubs, sechs Seen, sieben Regatten

Die Nordlichter wundern sich gerne, wenn ich meine Wurzeln als Duisburger Jung preisgebe. Kann man da segeln? Klar kann man. Diese Botschaft wird seit drei Jahren auch einer größeren Öffentlichkeit mitgeteilt. So lange gibt es die Veranstaltung „Duisburg segelt“. Eine nette Idee mit Vorbildcharakter für andere Regionen, die für den Sport werben wollen.

Zweiter der Klassik-Regatta. Hans Koch vom DSC auf seinem Holz-Finn. © Josip Sosic

Schwer zu glauben, dass zehn Prozent des Stadtgebiets in Duisburg Wasserflächen sind. Die Stadt hat eher einen angeknacksten Ruf als düsteren Schimanski-Tatort und Industrie-Stadt. Dabei gibt es neben den Flüssen Rhein und Ruhr zahlreiche Seen für den Wassersport. Gesegelt wird an der Sechs-Seen-Platte, am Toeppersee und am Lohheider See.

Im Video werden die „Duisburg-segelt“-Aktivitäten auf der Sechs-Seen-Platte vorgestellt. Vom Match-Race über den Opti-Cup bis zur Modellboot-Regatta. Rund 160 Segler nahmen teil. Ausrichtende Vereine waren der Duisburger Kanu- und Segelclub, der Duisburger Segel-Club und der Duisburger Yacht-Club

Die Meisterschaft der Duisburger Stadtmeister wird im Kielzugvogel-Match Race ausgetragen. © Josip Sosic

Das Konzept: Durch die Bündelung vieler Regatten an einem Wochenende wird den Wassersportlern ein attraktives Umfeld geboten. Gleichzeitig bekommen Interessierte die Gelegenheit, den Segelsport, die Clubs und die Reviere kennenzulernen.

Sportlicher Höhepunkt ist die Meisterschaft der Stadtmeister, die im Match-Race auf Kielzugvögeln ausgetragen wurde. Außerdem wird der Duisburger Firmen-Sailing-Cup ausgetragen, bei dem sich Unternehmen aus der Region mit den Art-on-Sail-Kielzugvögeln duellierten.

Die Jüngsten warten auf ihren Einsatz. © Josip Sosic

Ästhetischer Höhepunkt ist der erstmals ausgetragene DSC-Classics für Boote die das Alter von 25 Jahren überschritten haben und ein Holzdeck aufweisen mussten 19 Schiffe gingen an Start. Am Ende lag das 53 Jahre alte Finn Dinghy (G-48) vorne.

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Carsten Kemmling

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