Fundstück: DGzRS hilft X-37 Charteryacht von Schilksee-Mole

Rettung vor Kiel

Im Februar 2012 wird der Seenotkreuzer “Berlin” zu einem Notfall vor Kiel Schilksee gerufen. Eine X-37 ist auf die Mole getrieben. Der Film dokumentiert die Rettung.

X-37, Kiel-Schilksee

Eine X-37 ist auf die Mole vor Kiel-Schilksee getrieben.

In einem Bericht des Charter-Zentrums Heiligenhafen heißt es: “Das ist zwar keine Werbung für Yachtcharter, aber es gehört wohl dazu. Zu viel Wind, zu viel Welle, dann Maschinenausfall. Die X-37 aus unser Yachtcharter Flotte trieb auf die Mole und wurde von den Seenot-Rettern in letzter Sekunde von der Mole gezogen. Skipper und Crew ohne Schäden, die X-37 sieht nach 4 Monaten Werftzeit wieder aus wie neu. Danke an die Seenotretter, die Crew und X-37 sehr professionell abgeborgen haben. Wer trotzdem noch mal eine Yachtcharter auf der Ostsee machen möchte: Charter-Zentrums Heiligenhafen “

Tipp: Jan van der Bank

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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11 Kommentare zu „Fundstück: DGzRS hilft X-37 Charteryacht von Schilksee-Mole“

  1. avatar SegelMO sagt:

    Ja, die wurde für 125000€ repariert und neu lakiert und man kann sie in heiligenhafen unter dem namen exess chartern.. Super schnell aber voll schimmel vorallem in der backbord achterkabine..
    Die x war schon das 2te mal kaputt, bei der lieferung viel sie damals vom trailer..

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  2. avatar Michael sagt:

    Aua, tut ganz schön weh! Aber kann ein Segelschiff, v.a. eine X-Yacht nicht auch unter Segel manövriert werden, um zu vermeiden, auf eine Molenbefestigung zu treiben? Gab es eine Untersuchung vom BSU? Ich habe nichts gefunden.

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    • avatar Axel sagt:

      Seegelboote heißen Segelboote, weil … Das ist mir auch ein Rätsel, warum die Crew nicht unter Segeln manövriert hat. Die Fock war noch gesetzt,die Schot belegt, da hätten sie noch die Möglichkeit gehabt, sich von der Mole freizusegeln. Aber wer weiß, das passierte im Februar, alle schön durchgefroren, da sinkt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit.

      Die BSU untersucht diesen Unfall nicht, warum auch immer.

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      • avatar Backe sagt:

        Das Video ist zwar im Februar hochgeladen worden, aber der Vorfall muss früher passiert sein. Der Hafen ist zumindest halb voll, die Bäume am Südende des Olympiazentrums tragen Laub, und im Februar wäre der Hafen komplett gesperrt.

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    • avatar Heinrich sagt:

      Ja klar, Du segelst bestimmt immer in sämtliche leewärtig gelegene Hafeneinfahrten. Ein Glück, dass wir hier so kluge Kommentatoren haben, die vom Sofa aus alles stets besser gemacht hätten 😉

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      • avatar Axel sagt:

        Nee, bei 5 Bft. begebe ich mich nicht in eine solche Legerwallsituation (10 m bis zur Steinmole). Es soll ja Segler geben, die wegen solchen Wetterverhältnissen statt dessen einen luvwärtigen Hafen anlaufen. Wenn ich eines durchs Segeln gelernt habe, dann ist es immer ein Plan B zu haben.

        Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 5

        • avatar Heinrich sagt:

          Wer behauptet, dass er bei läppischen 5 Bft alle leewärtigen Hafen aus Sicherheitsgründen meided, erzählt entweder nicht die Wahrheit oder hat ne ganz gehörige Macke!

          Vielleicht auch beides 😉

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          • avatar Axel sagt:

            Toll, dass du etwas kommentieren kannst, was ich gar nicht geschrieben habe.
            Wenn du ma etwas darüber nachdenken würdest, dass es vielleicht einen Unterschied gibt, ob ich mit meinem (mir vertrautem) Boot und der entsprechenden Crew Mannöver fahre oder mit einer Urlaubscrew auf einer Charteryacht, die ich kaum kenne?

            Zu den Macken (im Schiff) frage lieber den Vercharterer!

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  3. avatar Andreas Ju sagt:

    Na ja, wenn man da auf Legerwall längseits der Mole reindampfert und dann fällt die Maschine aus bei bummeligen 10 Metern Raum nach Lee wird es mit dem Freisegeln schwer – selbst wenn man geistesgegenwärtig sofort die Fock ausrollt.

    Ob es hier so gewesen ist, weiß ich aber nicht. Ist aber für mich die einzig sinnvolle Erklärung.

    Tolle Leistung der Seenotretter ist es auf jeden Fall!

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    • avatar Backe sagt:

      Ich frage mich allerdings, warum das in Schilksee stationierte DGzRS-Boot nicht schon viel früher mit dem Freischleppen begonnen hat, bzw. nicht schon beim Havaristen draußen war, sondern warum auf den großen Kreuzer aus Laboe gewartet wurde (Anfahrt mit Auslaufen Laboe und ausbringen des Tochterbootes, mind. 15 Minuten?).
      An der PS-Stärke kann es nicht liegen, denn das Tochterboot des Kreuzers ist auch nicht viel besser motorisiert. Auch nicht daran, dass das Boot aus Schilksee irgendwo anders im Einsatz war, denn es liegt ja im Filmclip am Steg, an dem der Havarist festgemacht wird.

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  4. avatar pjotr sagt:

    wow. macht nachdenklich, da hätte noch einiges mehr passieren können, die mannschaft ist echt vom schiff runter auf die mole? respekt vor dem der nochmal ins wasser ging und zum steg geschwommen ist… und natürlich für die leute vom dgzrs. gibts noch mehr infos zum hergang? mich würde interessieren was der skipper dazu zu sagen hat… aber es gibt halt nur noch info-entertainment-grusel-hunde-bikini-mega-sonstewas-häppchen, schade.

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