Video: Übertragung per Helikopter. Die Zukunft der Segelübertragung?

Spiel mit der Vogelperspektive

Die Übertragungen von Segelregatten könnten ein neues Niveau erreichen. Bei der Europameisterschaft der Eissegler in Estland setzte die ZDF-Sportredaktion einen ferngesteuerten Hubschrauber von heli-cam-europe.tv ein mit dem Potenzial, die Dramaturgie von Regatten besser abbilden zu können.

DN-Europameisterschaft. Übertragung mit einem Helikopter auf dem Eis von Estland. © heli-cam-europe.tv

ZDF-Redakteur Nils Kaben sagt nach dem Dreh über die neue Technik: “Mit so einem RC-Helicopter kann man sehr schnell und sehr unkompliziert und vor allem sehr spektakulär für die Zuschauer die Perspektiven wechseln. Das war der Reiz, deswegen wollten wir es mal ausprobieren und wir sind sehr glücklich, das wir das gemacht haben.

Das Interessante war hier, das wir fünf Kilometer vom Ufer mitten auf der Ostsee waren, bei minus 6 bis 7 Grad, gefühlt noch viel mehr, wir mussten die Akkus warm halten, und ständig in Bereitschaft sein. Die Situation änderte sich von Minute zu Minute, da ist so eine heli-cam eine tolle Option, um ein spannendes Sport-Feature zu produzieren.”

Ferngesteuerter Helikopter mit Kamera im Gepäck. © heli-cam-europe.tv

Der 1,60 Meter lange Hubschrauber wird mit einem Elektro-Motor angetrieben und erreicht Geschwindigkeiten bis 80 Kilometern pro Stunde. Die Flughöhe beträgt maximal 80 Meter. Die Entfernung vom Piloten darf 150 Meter nicht überschreiten.

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Carsten Kemmling

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8 Kommentare zu „Video: Übertragung per Helikopter. Die Zukunft der Segelübertragung?“

  1. avatar Marc sagt:

    Nett, gibt es auch als Drone von z.B. http://www.mikrokopter.de zum selberbauen. Leider ist bei 4-5 bft Schluss und wie man im Video sieht, alle Luftaufnahmen sind bei nahezu Windstille gemacht worden. So kann leider weiterhin nur SAP mit dem nötigen Budget bei den 505ern Luftaufnahmen aus einem richtigen Heli liefern.

    Eine Alternative wären vielleicht Kameras im Masttop. Die GoPro Cam ist ja nun immer mehr verbreitet in der Jollen Regattaszene.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 0

  2. avatar Ich sagt:

    NUR – man sieht keine Aufnahme der Regatta aus der Luft… was da los? Nur um über das stehende (Parkende?) Feld zu Fliegen… naja die Bilder muss ich nicht unbedingt sehen.

    Interessant wären nahaufnahmen der Tonnenrundungen von seitlich/oben, Start von vorne etc…

    aber das…? Naja!

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  3. avatar Wilfried sagt:

    Für Segelmotive ist ein Abstand vom Piloten mit 150 m nicht gerade der Brüller.

    Wilfried

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  4. avatar marcin sagt:

    die bilder sind toll, doch warum immer so miese musik bei segelclips?

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  5. avatar Karla sagt:

    Auf den Videos aus Miami 2011 (World Cup) sind auch Aufnahmen aus den Luft zu sehen. Wurden diese auch mit so kleinen Helis aufgenommen oder nutzen die Amerikaner eine andere Technik?

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  6. avatar Joachim sagt:

    Es gibt sicherlich keine Segelbilder, da die Rechte beim ZDF liegen, daher nur ein “Making Of”. Die Segelbilder wurden bei ca 5 bft gemacht, da kann dann nur ein starker RC-Helicopter dies machen. Außerdem hat diese heli-cam mit der gesamten Technik (Kamera, Videosender, beweglichen Kameraträger mindestens 5-6kg zu schleppen. Dies kann keine drohne, und dann noch TV-Qualität abliefern. Stefan hat einen Link gesetzt zum ZDF, da sind dann die Wettkampfaufnahmen zu sehen von der heli-cam.

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    • avatar Marc sagt:

      Dem muss ich etwas wiedersprechen, auch eine Drohne kann diese Last tragen. Viele X-Copter Piloten fliegen erfolgreich mit Videobrille und tragen Videosender, Akku und eine über zwei Servos bewegliche Kamera mit und fliegen damit 15-20 Minuten. Die Qualität der Aufnahmen hängt zudem in erster Linie von der eingesetzten Kamera ab.

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