Wetterphänomen: Wenn das Eis vom See auf die Straße schwappt

Eis Tsunami

Es gibt den Winter durchaus noch, auch wenn man es hierzulande nicht glauben mag. Am Eriesee hat er ein ganz spezielles und ziemlich eisiges Schauspiel geboten.

David Piano ist ein sogenannter Storm-Chaser. Er jagt Stürme und filmt sie. Dabei sind ihm diesmal ganz besondere Aufnahmen geglückt. In der Nähe der Peace Bridge, die Fort Erie und Buffalo verbindet, erlebte er, wie sich Eisplatten vom Eriesee auf die Straße türmten. “Das Verrückteste, was ich je gesehen habe”, sagt Piano gegenüber CNN.

Bis zu 12 Meter hoch türmte sich die eisige Mauer schließlich auf. Und sie schob sich gut 50 Meter das Ufer hinauf. Dabei begrub sie Bäume und Straßenlaternen. Die örtlichen Behörden befürchteten noch Schlimmeres und empfahlen die Evakuierung naheliegender Häuser.

Der Nationale Wetterdienst hatte vor Winden mit Orkanstärke von bis zu 220 km/h gewarnt. Nahe den Niagara-Fällen sollten es sogar fast 270 km/h sein. Diese Stürme sorgten für die Bewegung des Wassers, das die Eisschollen an das Ufer drückte. Einige Medien nannten das Phänomen Eis-Tsunami.

 

 

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