Wetterphänomene: Das Leben und Sterben der verheerenden Karibik-Hurrikanes

Wie die Winde wehen

Die vergangene Hurrikansaison im West-Atlantik hat mit Irma, Harvey und zuletzt Maria katastrophale Folgen gehabt. Wissenschaftler haben jetzt eindrucksvoll ihre Entstehung visualisiert.

Wissenschaftler können immer besser die globalen Windströme nachvollziehen, indem sie die Schwebeteilchen in der Atmosphäre visualisieren – die sogenannten Aerosole. Die Partikel sind an Salz, Staub und Rauch gebunden und können auf ihrem Weg über die Weltkarte verfolgt werden.

Basierend auf den NASA-Satteliten-Aufzeichnungen vom 31. Juli 2017 bis zum 1. November zeigen sich auf diese Weise eindrucksvoll die Zugbahnen der verheerenden Hurrikans im West-Atlantik.

Erst traf «HARVEY» am 25. August auf die Ostküste des US-Bundesstaates Texas und setzte weite Landstriche unter Wasser inklusive der US-Metropole Houston. Tausende Häuser wurden zerstört, Dutzende Menschen starben. Möglicherweise sorgte der Wirbelsturm für die teuerste Naturkatastrophe in der US-Geschichte.

Zwei Wochen danach verwüstet «IRMA» die Karibik und insbesondere die Insel Barbuda, wo mehr als 30 Menschen sterben. Wenige Tage danach gibt es weitere Opfer in Florida.

Mitte September hinterlässt «MARIA» auf der Karibikinsel Dominica schwere Verwüstungen wie auch danach auf den Jungferninseln. Schließlich wird auch das US-Gebiet Puerto Rico getroffen.

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