Windenergie: Wind-Inseln auf der Doggerbank in Planung

Planung einer Nordsee-Insel

Deutsche, dänische und niederländische Unternehmen planen ein gemeinsames System, um im großen Stil die Windenergie auf der Nordsee zu nutzen. Sie wollen eine Insel bauen.

Offshoer Windpark

Die geplante Insel auf der Doggerbank zur Versorgung von Offshore Windparks. © Tennet

In der Nordsee könnte es für Wasserfahrzeuge bald noch enger werden. Die Stromnetzbetreiber Tennet aus Holland und Deutschland sowie Energinet.dk aus Dänemark haben sich die Doggerbank ausgeguckt für die bessere Nutzung der Offshore Windenergie.

Die zwischen 300 und 350 Kilometer lange  und bis zu 120 Kilometer breite Sandbank zwischen England, Deutschland und Dänemark weist teilweise nur eine Tiefe von 13 Metern auf und könnte damit die Basis für weitere Windenergie-Anlage darstellen aber insbesondere für die Lösung des Verteilungproblems. Dafür wollen die Firmen eine oder mehrere Inseln aufschütten, auf denen die Windenergie in nutzbaren Strom umgewandelt wird.

Ende März soll in Brüssel eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben werden, mit der diese Vision in einer gemeinsamen europäischen Lösung verankert wird. Die Zusammenarbeit der Energie-Firmen soll ein wichtiger Schritt sein um die vereinbarten Klimaziele für 2050 einhalten zu können. Zahlreiche europäische Partner sollen in das Projekt eingebunden werden, um Offshore-Wind zunehmend wettbewerbsfähig zu machen.

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Ein Kommentar „Windenergie: Wind-Inseln auf der Doggerbank in Planung“

  1. avatar Helmut sagt:

    “Dafür wollen die Firmen eine oder mehrere Inseln aufschütten, auf denen die Windenergie in nutzbaren Strom umgewandelt wird.” – präziser gehts wohl nicht…. oh haaaa.

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