50 Knoten bei der Vendée Arctique: Erst Bahnverkürzung, nun Pause – Skipper suchen Schutz

Sorgen um die Solo-Helden

Erst wurde die Offshore-Einhand-Elite von der Vendée-Arctique von langen Flauten geprüft nun kommt der große Sturm. Die Wettfahrtleitung setzt das Rennen aus.

Dalin und Beyou sind am Tor bei Island angekommen und warten.

Die Situation erinnert an die Mini Transat 2021. Auch bei der Vendée-Actique zieht ein heftiger Sturm mit fünf Meter hoher Kreuzsee und bis zu 50 Knoten Wind über die Flotte der Einhand-Skipper hinweg – wenn auch deutlich weiter nördlich vor Island. Die Segler sollten Schutz suchen.

Im Gegensatz zu Denis Hugues, dem viel kritisierten Wettfahrtleiter, der die Mini-Skipper sich selbst überließ und von der Jury gerügt wurde, läuft die Entscheidung in der IMOCA-Klasse professioneller ab. Erst kündigte Renndirektor Francis Le Goff an, Island nicht wie geplant umfahren zu lassen. Der angekündigte Südost-Sturm drohte die Insel zur gefährlichen Legewall-Küste zu machen. Die Flotte solle nur das ohnehin zu durchsegelnde vorgelagerte virtuelle passieren und dann nach Süden abdrehen.

Kurz nach Mitternacht fiel dann die Entscheidung, das gesamte Rennen nach der Tor-Passage zu stoppen. “Sobald die Solo-Racer das Tor passiert haben, befinden sie sich nicht mehr im Rennen und können sich nach Belieben in Sicherheit bringen”, heißt es in der offiziellen Bekanntmachung am Freitagmorgen.

Danach bestimme die Wettfahrtleitung die Zeit, wann der Führende Charlie Dalin mit APIVIA wieder an diesem Tor startet. Die anderen Skipper folgen nach den Zeitabständen, mit denen sie das Gate passiert haben.

Dieses Wetterchen kommt auf die Einhand-Fotte zu.

Dalin hat das Tor 2 Stunden und 23 Minuten nach Mitternacht passiert, der zweitplatzierte Jérémie Beyou folgte 3 Stunden und 43 dahinter. Beide suchen jetzt nach Möglichkeiten, bei Island Schutz zu suchen. Auch Thomas Ruyant  hat es geschafft. Als Dalin über die Linie segelte,

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Carsten Kemmling

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