AC40 in Auckland: Erste Flüge, Manöver, 40 Knoten-Runs – und die erste Kenterung

Wie beim Farradfahren

Der AC40, der in dieser Woche erstmals vor Auckland hin- und her rast, könnte die Segelsport-Geschichte nachhaltig verändern. Die jüngsten Bilder zeigen, wie gut er schon funktioniert.

Ein gekenterter Monohull-Foiler mag schlimme Erinnerungen wachrütteln. Der AC75 American Magic ging nach einem Überschlag beim AC 2021 in Neuseeland fast unter. Aber die aktuellen Bilder vom neuen AC40, der als Onedesign-Version Frauen und jungen Seglern einen Weg zum Highspeed-Foiling ebnen soll, führen auf die falsche Fährte. Das Boot ist nicht etwa bei stärkstem Wind unkontrolliert aus der Kurve geflogen, sondern im Wind stehend, rückwärts treibend umgekippt.

Der erste AC40 segelt vor Auckland Bay mit der dreifachen Windgeschwindigkeit. © Adam Mustill / AC /ETNZ

Die Rumpfstabilität reichte nicht aus, als der 40-Fußer nach einem Schlepp vom Motorboot abgekoppelt wurde. Ohne Fahrt hat ein solches Boot offenbar große Schwierigkeiten, den Mast aufrecht zu halten – wie beim Fahrradfahren.

Stuermann Nathan Outteridge befand sich zum Zeitpunkt der Kenterung auf der Leeseite.

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Carsten Kemmling

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