Alinghi’s America’s Cup Team: 11 Segler, 2 Ruderer, 1 Radfahrer – American Magic Designer

Sympathisches Statement

Alinghi Red Bull stellt sein Team für den 37. America’s Cup vor. Segler mit großen Namen fehlen. Aber die wichtigsten Konstrukteure wurden von den Amerikanern abgeworben.

Mit Spannung ist die Verkündung des Alinghi Red Bull Segelteams erwartet worden. Würde Ernesto Bertarelli doch noch irgendein Regelkniff einfallen, um sich die Dienste internationaler Segelstars. Das war schließlich der Coup, mit dem er den America’s Cup 2003 sensationell aus Neuseeland entführte und 2007 in Valencia verteidigte. Er kaufte dem Team New Zealand einfach die besten Cup-Segler weg.

Die Alinghi Red Bull Segler werden von Arnaud Psarofaghis (m.) angeführt. © Red Bull Content Pool

Die aktuellen Regeln für den 37. America’s Cup machen einen solchen Ansatz nicht möglich. Dennoch haben die gegnerischen Cup-Teams Wege gefunden, ihre seglerische Qualität durch ausländische Segelstars zu steigern. Nathan Outteridge etwa kann als Australier für Neuseeland segeln – weil er eine neuseeländische Frau hat. Landsmann Tom Slingsby ist von den Amerikanern geheuert worden – weil er nach dem Oracle-Engagement ausreichend Zeit in den USA verbrachte – ebenso wie der Brite Goodison nach der vergangenen American Magic Kampagne. Aussie James Spithill darf wieder mit Luna Rossa segeln, wohl weil er den Italiener schon so lange verbunden ist.

Aber Ernesto Bertarelli hat diesmal eine andere Strategie. Er setzt ausschließlich auf Schweizer in seinem Segelteam. Vierzehn Segler sind benannt worden, die insgesamt über kaum America’s Cup-Erfahrung verfügen. Nur Yves Detrey (43) gehörte von 2003 bis 2010 schon zum Alinghi Team. Alle anderen Segler rekrutieren sich aus dem Umfeld von Bertarellis diversen Multihull-Aktivitäten.

Alinghi Red Bull trainiert bisher ohne die Großen

Seit 2010 unterhält er eine Segelcrew, die in verschiedensten Wettbewerben zum Einsatz kommen. Er nahm bei der Extreme Sailing Series ebenso teil wie bei den folgenden Wettkampfserien der GC32-Foiler. Außerdem unterhielt er die Katamaran-Serie auf dem Genfer See, die zuerst mit Décision 35 bestritten wurde und inzwischen zum speziell entwickelten TF35 Foiler wechselte.

Aktuell führt das Alinghi Red Bull Team beide Serien an. Allerdings ist das sportliche Niveau

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Carsten Kemmling

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