America’s Cup 2024: Wo die Neuseeländer ihre Trophäe verteidigen – Woher das Geld kommt

"Millionenschwere Auswirkungen"

Zuerst war er nur ein Gerücht spanischer Medien. Nun wird es zwei Tage vor dem offiziellen Ende der Deadline gewiss, wo der nächste America’s Cup stattfindet. Ein Bewerber zieht sich zurück.

“Moonbeam III” bei der Puig Vela Clàssica Barcelona auf dem zukünftigen Cup-Revier
© Nico Martinez / Puig

Barcelona wird die 37. Ausgabe des America’s Cups 2024 ausrichten. Das hat der spanische Wirtschaftsminister Roger Torrent in einem Interview mit Catalunya Ràdio vor der Ankündigung durch die Neuseeländer am 31. März bestätigt, die aber auch schon “in den nächsten Stunden” erfolgen könne. Die Veranstaltung werde eine “millionenschwere Auswirkung” auf die Stadt haben und das internationale Image Barcelonas und Kataloniens verbessern.

Er hob die Rolle “einer Reihe von Geschäftsleuten hervor, die das Projekt diskret und anonym gefördert haben”. Das notwendige Budget von 70 Millionen Euro soll aus verschiedenen Quellen stammen. Allen voran die katalanische Regierung, aber 25 Millionen Euro sollen auch von einer Gruppe privater Geldgeber kommen, die von dem Mode- und Duft-Unternehmen Puig geführt wird, einem Konzern mit 4500 Mitarbeitern. Die Familie Puig ist mit ihrer Marke seit vielen Jahren der Welt des Segelns verbunden, wird insbesondere durch die regelmäßige Unterstützung der Klassiker-Szene sichtbar, aber lange auch als Sponsor der Copa del Rey Regatta.

Der Hafenbereich von Barcelona, wo der nächste America’s Cup stattfinden soll.

Die Hafenbehörde von Barcelona soll Platz im Hafengebiet Nova Bocana zur Verfügung gestellt haben. Es gibt Pläne, sekundäre Häfen wie das 30 Kilometer Meilen nördlich Mataró für den Trainingsbetrieb der Teams zu nutzen.

Cork zieht sich zurück

Derweil hat Irland offiziell die Bewerbung von Cork zurückgezogen.

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Carsten Kemmling

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