America’s Cup: Bertarelli soll einen Cupper gekauft haben – Alinghi bereitet Rückkehr vor

Weitere Anzeichen für Comeback

Während längst noch nicht klar ist, wann und wo der 37. America’s Cup stattfindet, verdichten sich weiter die Anzeichen einer Rückkehr von Alinghi. Bertarelli soll einen AC75 gekauft haben.

Alinghi mit seinem TF35 Foiler auf dem Genfer See. © TF35

Die Rückkehr des zweimaligen America’s-Cup-Sieger-Syndikats Alinghi für die 37. Ausgabe scheint immer näher zu rücken. Jüngste Gerüchte, die in der professionellen Segelwelt kursieren, besagen, dass Ernesto Bertarelli einen Deal abgeschlossen hat, um einen der AC75 des Luna Rossa Teams zu kaufen.

Damit dürfte der April-Scherz wahr werden. Und das hat sich schon durch den Einsatz des Alinghi-Steuermanns Arnaud Psarofaghis beim neuseeländischen SailGP angedeutet. Dem Schweizer gelang mit den Kiwis eine ordentliche Premiere in Italien. Erst auf der letzten Runde rutschte er durch einen Doppelpenalty von Platz vier auf sieben zurück und verpasste den Einzug ins Finale.

Alinghi führt die Flotte der TF35 Foiler an. © TF35

Seit der America’s-Cup-Niederlage 2010 hat Alinghi aktiv Kampagnen in der Extreme Sailing Series, auf der GC32 Racing Tour und zuletzt mit den selbst entwickelten TF35 Foilern absolviert. Dabei soll er schon die Strukturen für ein potenzielles Cup-Design-Team geschaffen haben.

Längst ist aber noch nicht klar, wo und wann der 37. Cup stattfindet. Am 17. Juni endet eine dreimonatige Periode in den Verhandlungen zwischen dem Team New Zealand auf der einen sowie der Regierung und dem Stadtrat von Auckland auf der anderen Seite. Dabei sickerte durch, dass die Entscheider um Grant Dalton ein Angebot von umgerechnet 59 Millionen Euro bestehend aus Bargeld und “Sachleistungen” wie der Nutzung von Land im Viaduct Harbour von Auckland zurückgewiesen hat. Der Vorstand des Segelsyndikats soll mehr als das Doppelte gefordert haben.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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