America’s Cup: Betrug weitet sich aus – Coutts, Spithill und Co vor der Jury

Unter Verdacht

Nach dem Ende der ungleichen Louis Vuitton Cup Duelle rückt die America’s Cup Jury wieder in den Vordergrund, die über einen möglichen Betrug von Oracle Racing zu entscheiden hat. Neue Enthüllungen ergeben eine umfangreichere Manipulation als bisher vermutet.

All In Racing

Die nach unten gerichtete Verstrebung unter dem Trampolin wurde auf den Oracle Booten unrechtmäßig verlängert. © Jens Hoyer/All In Racing

So sind in den Kohlefaser-Verstrebungen unter dem Trampolin und Bugspriet der Oracle AC45 Katamarane, den sogenannten Kingposts, nicht nur Stahlschrot im Säckchen gefunden worden. Ein neuer Report der Vermesser führt aus, dass die Kappe auch noch mit einer 300 Gramm schwereren Hülse versehen ist, die im Kingpost steckt.

Die unerlaubte Veränderung des Einheitsmaterials betrifft diesmal die Boote Oracle 4 und 5 in gleicher Weise also auch den AC45 von Russell Coutts. Der wollte das nachträgliche Aufgeben bei der America’s Cup World Series schon rückgängig machen, nachdem bei seinem Katamaran dann doch keine Gewichtsmanipulation festgestellt worden war. Dieses Ansinnen dürfte sich aber nun erledigt haben.

Die manipulierte Kingpost-Hülse rechts vom Oracle Team USA.

Die manipulierte Kingpost-Hülse rechts vom Oracle Team USA.

In dem Bericht heißt es auch, dass das Karbonrohr nicht nur durch die 8 Zentimeter lange Hülse versteift, sondern insgesamt auch um 7  bzw. 8 Millimeter verlängert wurde. Dazu wurde ein Distanzring auf das Rohr aufgeklebt und dann mit Karbontape umwickelt. Die Vermesser machten die Entdeckung, nachdem sie die Karbonschicht abgeschiffen hatten.

Durch die Verlängerung des Main Kingpost unter dem Trampolin kann die Riggspannung erhöht und dadurch die Rigg- und Rumpfverbindung versteift werden. Die Torsion der gesamten Plattform wird verringert. Durch diese Manipulation mag ein größerer Vorteil erzielt werden als allein durch die verbotene Verlagerung des Gewichtes.

Mit diesen neuen Fakten wird eine empfindliche Strafe für das Oracle Team USA vor dem Beginn des America’s Cups immer wahrscheinlicher. Die Jury tritt am Samstag für ein neues Heraing zusammen. Beobachter spekulieren, dass dem Cup Verteidiger mindestens zwei Punkte vor den Cup Matches abgezogen und einzelne Teammitglieder von der Veranstaltung ausgeschlossen werden könnten.

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Die nach unten gerichtete Verstrebung unter dem Trampolin wurde auf den Oracle Booten unrechtmäßig verlängert. © Jens Hoyer/All In Racing

Während der laufenden Untersuchung wurden bereits 16 Teammitglieder befragt. Am Samstag müssen zudem Russell Coutts, James Spithill, General Manager Grant Simmer, Shore Crew Manager Mark Turner, Rules Advisor Richard Slater und Rig Team Manager Andrew Henderson vor der Jury ihre Aussagen machen. Gerüchte besagen, dass nicht nur die Shore Crew sondern auch Segler in den Fall verwickelt sind.

Die Ereignisse aus der America’s Cup World Series sind deshalb von Bedeutung, weil sie unter dem gleichen Protokoll wie der America’s Cup selbst gesegelt werden. Das Ganze ist als eine Serie zu werten, obwohl die World Series mit den kleineren AC45 zuletzt eher als Showveranstaltung gesehen wurde und keinen Einfluss auf die eigentlichen Cupregatten hat.

James Spithill, Russell Coutts

James Spithill und Russell Coutts feiern bei der America’s cup World Series. Nun müssen sie sich wegen Betruges verantworten. © ACEA/ Gilles Martin-Raget

Bei der Jury Entscheidung geht es um die Regel 69 (Unsportlichkeit) der allgemeinen ISAF Regeln und Artikel 60 im America’s Cup Protokoll, der sich darauf bezieht, dass das gesamte Team den Cup in Misskredit bringt. Letzterer ist besonders gefährlich für den Verteidiger, weil das gesamte Team und nicht nur einzelne Mitglieder bestraft werden.  Im schlimmsten Fall könnte die Strafe sogar einen Ausschluss nach sich ziehen.

Mitarbeit: Karl-Friedrich Schauhoff

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Carsten Kemmling

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24 Kommentare zu „America’s Cup: Betrug weitet sich aus – Coutts, Spithill und Co vor der Jury“

  1. avatar Alex sagt:

    Auf Betrug muss meiner Ansicht nach immer mit drastischen Strafen reagiert werden.

    Wer über Jahre die Gerichte bemüht, weil Andere möglicherweise die Regeln nicht zu 100% beachtet haben, dann aber selber nicht nach den Regeln handelt und anscheinend nicht nur einfach sondern systematisch betrügt, für den sehe ich nur die höchst mögliche Strafe.

    Reinwaschen wird sich LE und RC nicht können, aber mit einer sofortigen Aufgabe beim AC wenigstens das vorhanden sein von etwas Charakter zeigen.

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    • avatar Stefan sagt:

      …vielleicht lässt du einfach mal die Jury ihre Arbeit machen!

      …mit einer Vorverurteilung (hier) ist wirklich keinem (ausser deinem Ego) in der Sache gedient.

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      • avatar Alex sagt:

        Wer in der Liga des AC spielt kennt die Regeln und baut versehentlich keine nicht zugelassene Teile, veränderte Teile oder Gewichte ein.
        Bei einem solchen Boot, kann ein Einzelner auch nicht mal schnell auf eigene Faust solche Umbauten machen. Wenn man am Kingpost des Nächtens rumfummelt (weil verändert ist er ja und keiner wird´s gewesen sein 😉 ), kann der Cat zusammenklappen wie ein Kartenhaus.

        Daher reichen mir mitunter solche Aussagen um mir ein Urteil zu bilden:

        „In dem Bericht heißt es auch, dass das Karbonrohr nicht nur durch die 8 Zentimeter lange Hülse versteift, sondern insgesamt auch um 7 bzw. 8 Millimeter verlängert wurde. Dazu wurde ein Distanzring auf das Rohr aufgeklebt und dann mit Karbontape umwickelt. Die Vermesser machten die Entdeckung, nachdem sie die Karbonschicht abgeschliffen hatten.

        Der Kingpost ist so ziemlich einer der zentralsten Punkte für die Lasten die auf solch einem Boot zu bewältigen sind.
        Da was zu verändern ist wie in der F1 die Aufhängung so zu verändern, dass höhere Kurvengeschwindigkeiten erreicht werden.
        Beim AC verändert sicher keiner den Kingpost ohne vorher Berechnungen angestellt zu haben.

        Aber es ist auch schön wenn Menschen bis zum Schluss an das Gute glauben 😉

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        • avatar Stefan sagt:

          …wie auch aktuell in der Syrien-thematik will ich erst einmal wissen wer da und vor allem wann da was gemacht wurde.

          …bisher habe ich keine Aussagen dazu gelesen, wann diese Änderungen durchgeführt wurden und ob überhaupt damit in der AC45 WS gesegelt wurde, oder ob die Änderungen danach gemacht wurden. OR hat ja nach dem crash mit ihrem ersten AC72 eine ganze Zeit lang sehr aktiv mit den AC45 gespielt und vieles getestet. Auch vieles für das foilen wurde damit getestet.

          …all das wird die Jury klären.

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          • avatar Super-Spät-Segler sagt:

            Die Foil-Tests sind aber doch nicht mit einem “normalen” AC45 durchgeführt worden.

            Schau mal die Veränderungen am Schwertkasten an:

            http://www.youtube.com/watch?v=C5ldVRlDg_8

            Ich glaube nicht, daß dieser AC45 bei der Vermessung wegen veränderter “Kingposts” beanstandet worden wäre 😉

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          • avatar Stefan sagt:

            …es sind die AC45 dazu modifiziert worden. Das waren abder die Boote, mit denen OR (und auch Artemis, denn die haben das foilen auch mit ihrem 45er getestet) in der WS gestartet waren.

            Veröffentlicht am 03.05.2013
            With the America’s Cup World Series schedule now complete, ORACLE TEAM USA turns to their modified AC45’s for a comprehensive in-house racing program, in addition to finding some time to foil against the Challenger of Record across the Bay, Artemis Racing, during some valuable training exercises

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          • avatar Super-Spät-Segler sagt:

            Und diese Boote sind jetzt wieder “rückgebaut” für den RBYAC vermessen worden?
            Glaube ich nicht!

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          • avatar Stefan sagt:

            …doch klar, genau die Boote sind dafür hergerichtet worden:

            http://photo.americascup.com/Boats-Preparation,1437,19,en,f1.html

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          • avatar Pete sagt:

            Klar muss die Jury versuchen das zu klären, ob sie es kann ist etwas anderes.
            Da OR sich aber wegen der Veränderungen aus der AC 45 Serie zurückgezogen hat, scheint zumindest OR nicht zu Glauben das die Veränderungen erst danach gemacht wurden. Schlimm genug das OR vorgibt als Team von nichts gewusst zu haben, aber falls die nach dem Rückzug aus der AC45 Serie jetzt mit der Ausrede kommen würden ‘wir haben keine Ahnung wer das war, wann es war, was genau es war, aber es wurde erst beim umbauen zum Foilen gemacht’?? Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten sie würden nicht wissen was sie fürs Foilen umgebaut haben.

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Wenn ETNZ den Cup ohne Rennen gegen Oracle gewinnt, wäre das sportlich und vom Unterhaltungswert natürlich eine Katastrophe. Die Duelle zwischen den beiden Teams sollten ja deutlich hochklassiger ausfallen würden als alles bisher gesehene.
      Ein solcher Sieg wäre sicher selbst für ETNZ eine riesige Enttäuschung, weil sie die Früchte ihrer jahrelangen Arbeit nicht “ernten” können…
      Mein Traumergebnis: Oracle bekommt ein paar Strafpunkte aufgebrummt, aber ETNZ gewinnt so überlegen, daß diese Punkte gar keine Rolle spielen.

      Mal sehen wie es ausgeht!

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      • avatar morini sagt:

        Egal wie,hauptsache NZL gewinnt und ändert die Regeln so, daß sich wieder viele Teams am Cup beteiligen mögen….wie schon irgendwo gesagt : “den Menschen den Cup zurückgeben”.

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  2. avatar <°((( ~~< sagt:

    Wooo-haaa-haaa-haaa! ORACLE wird wegen einer Manipulation während ihrer Werbeveranstaltung vom Americas Cup ausgeschlossen? Na da bin ich gespannt drauf…

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  3. avatar ac pro sagt:

    Die Sieger des AC stehen schon jetzt fest (!!): Juristen bzw. die eingebundenen Rechtsanwälte – ein interessanter UND sicherer Arbeitsplatz 😉

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    • avatar AC Fan sagt:

      Der den GGYC und/oder OTUSA jetzt dem Vernehmen nach bereits angeheuert haben, braucht das wegen des Geldes wirklich nicht mehr zu machen. 71 Jahre, Multimillionär, seit 30 Jahren Staranwalt und schon früher für GGYC und Oracle tätig gewesen: http://en.wikipedia.org/wiki/David_Boies

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  4. avatar dubblebubble sagt:

    Frage mich wirklich, ob da nicht einfach, gemessen am Lebenslauf eines der Cats, irgendwann einfach gebastelt wurde und die Maßnahme dann schlicht vergessen worden ist? Das Verhältnis Wirkung zu Strafe passt imho nicht zu den kolportierten Verschwörungstheorien.

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  5. avatar Hannes sagt:

    Endlich is wieder AC!
    Anschuldigungen, Gerüchteküche und Gerichtstermine. Da wird wenigsten an Land die Spannung hoch gehalten.

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    • avatar Marc sagt:

      Stimmt, gibt ja auch leider keine zwei weibliche 470er Manschaften mehr die sich um ein Olympiaticket kloppen. Bis Rio 2016 in der FX Klasse muss halt der AC für die Beschäftigung der Gerichte sorgen 😉

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  6. avatar Stefan sagt:

    Yachting commentator Peter Montgomery says he has been told to expect America’s Cup history to be made next week.
    And he says they’ve suggested Oracle will have to use sailors off its B boat to be sailing in the Cup boat.
    “Implying that there will be some notable sailors.
    “I was told last night ‘You’ll be shocked when you find out who they are’.”

    http://nz.sports.yahoo.com/news/article/-/18717350/americas-cup-rumours-flying-over-oracles-punishment/

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  7. avatar Wooling sagt:

    Oh Larry, pack doch deinen Coutts ein und such dir eine andere Aktivität, die du tyranisieren und bei der du dein Talent als Falschspieler voll einbringen kannst. Lass doch den Segelsport endlich in Frieden einen guten Weg nehmen.

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    • avatar Stefan sagt:

      Was hat Larry Ellison denn damit zutun, wenn irgendwelche Leute bei OR die Kats manipulieren?

      …bitte mal die Kirche im Dorf lassen!

      …das Coutts und Spitthill vom AC ausgeschlossen werden halte ich für realistisch und auch vertretbar.

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      • avatar Pete sagt:

        Stefan: ‘LE hat nichts damit zu tun, Coutts und Spitthill schonl’:
        Ich hab versucht dazu etwas zu schreiben, aber es fehlen mir dann doch die Worte…
        Wem gehört den das Team, wer gibt die Werte vor?

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  8. avatar Alex sagt:

    @Stefan, wenn bei mir im Laden jemand derart eigenmächtig spielen würde, der flieg sofort und ohne Juryurteil hochkantig raus, auch wenn ich dann eine Abfindung zahlen muss.
    Das bin ich den verbleibenden Mittarbeiter und den Kunden, in diesem Fall uns Zuschauer schuldig.

    Alla, Deine schützende Hand in Ehren, aber wach auf.
    In diesem Spiel geht es um Millionen. Da gibt es keine Zufälle, eigenmächtiges Handeln oder Programmierfehler wie bei der NSA.

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  9. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Die Strafen sind beschlossen:

    http://noticeboard.americascup.com/wp-content/uploads/2011/08/JN117.pdf

    S 13 und 14

    ORDERS on PENALTY
    99. Pursuant to Protocol Article 15.4(d)(iv), OTUSA shall be penalised one point for each of the first two races of the Match in which they would otherwise score a point.

    100. OTUSA are ordered pursuant to Protocol Articles 15.4(d)(ii) and 15.3(b) to pay a fine of US$250,000. Such fine is to be paid to the following charities:
    (a) US$125,000 to the Andrew Simpson Sailing Foundation which charity has been established following the death of Andrew (Bart) Simpson on an AC72 in San Francisco in May 2013, for the purpose of assisting young people to get involved in sailing through mentoring and support.
    (b) US$125,000 payable to a section 501(c)(3) charitable organisation selected by the Mayor of San Francisco to provide support to at-risk youth in the San Francisco Bay area.

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  10. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Uh, ganz übersehen. Strafen gegen Personen:

    http://noticeboard.americascup.com/wp-content/uploads/2011/08/JN116.pdf

    S 15:

    105. Bryce Ruthenberg
    Bryce Ruthenberg is excluded from further participation in any role in the 34th
    America’s Cup. RRSAC rule 69.1(c) requires the Jury to inform his National
    Authority (Australian Yachting Federation) and the International Sailing Federation,
    which bodies may impose further penalties; however, in view of his full, frank and
    early admissions, the Jury will recommend that no further action be taken.
    106. Andrew Walker
    Andrew Walker is excluded from further participation in any role in the 34th
    America’s Cup. RRSAC rule 69.1(c) requires the Jury to inform his National
    Authority (Yachting New Zealand) and the International Sailing Federation, which
    bodies may impose further penalties.
    107. Kyle Langford
    In light of his age and inexperience in an America’s Cup environment, the fact that
    he had no involvement in the work done and his truthfulness during the hearing,
    together with his sincere efforts to acquaint himself with the Class Rules since the
    matter came to light, Kyle Langford is warned to use his best endeavours not to be
    involved with any activity that may be in breach of a rule in the future. The Jury is
    not required to make a report to any federation.
    108. Matt Mitchell
    Matt Mitchell is excluded from sailing on a Yacht competing in the Match for the
    34th America’s Cup until 4 races have been completed. RRSAC Rule 69.1(c)
    requires the Jury to inform his National Authority (Yachting New Zealand) and the
    International Sailing Federation, which bodies may impose further penalties;
    however, the Jury will recommend that no further action be taken.
    109. Dirk de Ridder
    Dirk de Ridder is excluded from further participation in any role in the 34th
    America’s Cup. RRSAC Rule 69.1(c) requires the Jury to inform his National
    Authority (Koninklijk Nederlands Watersport Verbond) and the International Sailing
    Federation, which bodies may impose further penalties.

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