America’s Cup: Die Bilder von der “USA 17” Kenterung

Aus der Spur

“USA 17″ in Nöten vor der Golden Gate Bridge. © Guilain Grenier / Oracle Team USA

“USA 17″ in Nöten vor der Golden Gate Bridge. © Guilain Grenier / Oracle Team USA

Um Drei Uhr am Nachmittag lokaler Zeit kenterte in San Francisco der große 72 Fuß Katamaran “USA 17” vom America’s Cup Verteidiger Oracle Team USA und zerlegte insbesondere den 40 Meter hohen Flügelmast in seine Einzelteile. Die Kohlefaser-Stücke trieben in der Nacht mit der starken Strömung auf See hinaus. Erst um fünf Uhr am Morgen konnte das Team die Überbleibsel wieder zur Basis zurückgeschleppen.

Viele Beobachter hatten einen solchen Moment der neuartigen, hochgezüchteten 22 Meter langen Rennmaschinen, mit denen 2013 um den America’s Cup gesegelt werden wird, vorhergesagt und schwere Verletzungen bei der elfköpfigen Crew befürchtet. Aber niemand fiel bei der Kenterung aus 14 Metern Höhe aus dem höchsten Stock auf das Kohlefaser-Mastprofil. Der bei Katamaran-Seglern altbekannte “Stecker” verlief so zeitlupenartig, dass sich alle Segler einigermaßen sicher festhalten konnten.

Steuermann James Spithill war schon vor einer Woche ein Überschlag bei der America’s Cup World Series  passiert, die mit den deutlich kleineren AC45 Katamaranen bestritten wird.

Wie groß ist der Rückschlag für Oracle?

Die große Frage ist jetzt, wie sehr die sicher geglaubte America’s Cup Verteidigung des Oracle Teams aus der Spur geraten ist. Der Flügel gilt als Totalschaden. Aber wie stark wurden die Rümpfe beschädigt? Ging mehr als die Hälfte des Bootes kaputt?

Das ist wichtig, weil entsprechend der Cup-Regeln eine Modifikation von mehr als 50 Prozent des Schiffes als Neubau gilt. Da aber nur zwei Neubauten erlaubt sind und sich der zweite Oracle-Kat schon im Bau befindet, dürfte dann auch eine reparierte “USA 17” nicht mehr aufs Wasser. Gilt die gleiche Regel allerdings auch für eine Reparatur?

Sollten die Amerikaner jetzt gezwungen sein, sich allein auf das zweite Boot konzentrieren zu müssen, dann kämen sie laut Regelwerk nicht vor dem 1. Februar auf das Wasser. Das wäre ein großes Problem. Denn in der jetzigen Phase der America’s Cup Vorbereitung ist die Zeit der wichtigste Faktor. Die Limits der neuartigen Flugtechnik über dem Wasser sind kaum erprobt. Und Zeit kann man sich mit Geld nicht kaufen. Deshalb war schon der Bruch des Oracle Schwerts am 31. August ein kritischer Moment für das Team, der viel Segelzeit kostete.

Steuermann James Spithill räumte schon einen “schweren Rückschlag” für die Kampagne ein. Sollte die Titelverteidigung des hochfavorisierten USA Teams von Software Milliardär Larry Ellison tatsächlich ernsthaft gefährdet sein? Viele schadenfrohe Stimmen meldeten sich schon, die dieses Szenario erhoffen, seit Ellison mit seinem CEO Russell Coutts den spektakulären Wechsel zu den Hochgeschwindigkeits-Katamaranen vollzogen hat.

Wie zum Hohn veröffentlichen Kiwis eigene Flug-Bilder

Team New Zealand veröffentlicht am Tag des Oracle Desasters Bilder von seinem Kat, wie er sich aus dem Wasser hebt. © Chris Cameron / Emirates Team New Zealand

Team New Zealand veröffentlicht am Tag des Oracle Desasters Bilder von seinem Kat, wie er sich aus dem Wasser hebt. © Chris Cameron / Emirates Team New Zealand

Das Budget von weit über 100 Millionen Euro können nur drei Teams aufbringen, die Oracle herausfordern. Artemis aus Schweden, Luna Rossa aus Italien und das Team New Zealand treten im nächsten Jahr gegen den Verteidiger Oracle an und bisher konnte ihnen niemand ihnen eine Chance einräumen. Zu groß ist der finanzielle und technische Vorsprung der Verteidiger.

Nun aber könnte es spannend werden. Denn die Oracle Probleme wiegen umso schwerer, weil Tag für Tag die Neuseeländer im heimischen Auckland auch bei stärkstem Wind ihre Runden mit dem neuen als unbeherrschbar geltenden 72 Fuß langen Sportgerät drehen, das sie als erstes der vier Teams auf das Wasser brachten. Sie scheinen keine großen Schwierigkeiten zu haben, den riesigen Katamaran auf die neuartigen Tragflächen unter den Rümpfen zu setzen.

14 Meter Sprint für die Halse auf die neue Seite beim Team New Zealand. Der Rumpf links ist vom Tragflügel aus dem Wasser gehoben. © Chris Cameron / Emirates Team New Zealand

14 Meter Sprint für die Halse auf die neue Seite beim Team New Zealand. Der Rumpf links ist vom Tragflügel aus dem Wasser gehoben. © Chris Cameron / Emirates Team New Zealand

Parallel zur Desaster Meldung aus San Francisco veröffentlichten die Kiwis schon fast wie zum Hohn neue On-Board-Bilder von ihrem Multihull, wie er stabil bei ebenfalls starkem Wind auf den Tragflächen segelt. Und die Neuseeländer waren ebenfalls schon bei 35 Knoten Wind auf dem Wasser. Das ist bemerkenswert, auch wenn die Strömung vor Auckland nicht eine so brutale Welle aufwirft wie in San Francisco.

Auch die Konkurrenz hockt in den Startlöchern. Artemis und Luna Rossa sollen ihre neuen Flugmaschinen in wenigen Tagen auf das Wasser bringen. Das Unglück des übermächtigen Gegners dürfte sie neu motivieren.

Oracle Kenterung: 6 min Zusamennschnitt der bekannten Szenen:

 

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Carsten Kemmling

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17 Kommentare zu „America’s Cup: Die Bilder von der “USA 17” Kenterung“

  1. avatar Pete sagt:

    Hmmmm mal ein bisschen ‘gesponnen’: wenn eine Kenterung = Totalschaden – sehr weit davon entfernt scheint es ja nicht. Heisst das, wenn Oracle noch mal kentert gibt es keinen Verteidiger und wer den Louis Vuitton Cup gewinnt ist automatisch AC Gewinner?
    Da ausser TNZ noch kein anderer segelt, weiss man ja nicht wie Kenter-anfällig die anderen Designs sind.
    SUUUUPER beim AC ist dann vielleicht nur ein Herausforderer der gaaaanz vorsichtig über den Parcours segelt, weil es ja nur ins Ziel kommen muss.

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Ja, das ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Obwohl ich mir momentan kaum vorstellen kann, dass Ego Larry sowas “zulässt” – zur Not werden die Regeln noch etwas “an die/seine Gegebenheiten angepasst”.

      Interessant wäre dann vor allem, ob der “andere” Sieger den Cup zukünftig mit den “kleinen” (und günstigeren) Cats aussegelt – evtl. mit steigenden Teilnehmerzahlen.
      Oder vielleicht auch wieder Einrümpfer !!!! – ohne Abflug, dafür evtl. gleitend ;-))))

      VG

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  2. avatar SR-Fan sagt:

    sozusagen ein OracleGate 😉

    VG

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  3. avatar tiefenrausch sagt:

    Vielleicht kommt dann Bertarelli mit sinem alten Kat….

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  4. avatar Heinz sagt:

    Das “gönne” ich ORACLE von ganzem Herzen, für mich wäre die “Nichttitelverteidigung” des Americas Cup der gerechte Lohn für Jahre der Blockade, Rechtsbrechung und Monopolismus in diesem altehrwürdigen Wettbewerb, der von ORACLE, zum Teil natürlich auch von ALINGHI (die haben ihre “Strafe” schon bekommen), sehr beschädigt worden ist. Deswegen wünsche ich mir ein faires und sportliches Team, wie “NEW ZEALAND” als Sieger, die den Cup hoffentlich zum Wohle der gesamten Segelgemeinde dieser Welt wieder in klassisches und ruhiges Fahrwasser bringen werden! Russel Coutts soll sich eine Zukunft außerhalb des Segelsports suchen, er läuft ja sowieso immer dem Geld hinterher und das gibt es sicherlich auch anderswo, da kann er weniger Schaden anrichten.

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  5. avatar Kiel sagt:

    versteht jemand, warum die das Ding nicht wieder aufrichten konnten?

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Wenn ich dem Foto folge, haben sie das Seil entweder am falschen Rumpf befestigt und/oder in die falsche Richtung gezogen.
      Vielleicht haben sie ja auch nicht ausreichend Motorleistung gehabt – so gegen Wind und Welle. Team New Zealand hatte doch glaube ich (4 oder 5 x 300 PS) am Heck. Gut wenn man darauf vorbereitet ist 😉

      VG

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    • avatar Artemisianer sagt:

      Zum Zeitpunkt des Kenterns herrschten 20-26 Knoten Wind und ein Ebbstrom von 2 Knoten gegen den Wind. Das Boot trieb in ca 1 Stunde von nahe Alcatraz unter die Golden Gate Bridge, wo die See recht rauh war… Da war nix zu machen. Es gibt eine gute Bilderserie, die das Desaster in allen Phasen wiedergibt:
      http://h2oshots.smugmug.com/Sailing/Oracle-Racing-US-17s-Capsize/25977173_NkZsbV#!i=2155183261&k=xKbwmKF

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    • avatar seven sagt:

      Ich denke das der Fehler war nur ein Zugseil anzuschlagen und dazu noch am Heck.Man erkennt das nur am Stb. Heck gezogen wurde, wodurch der kat sich drehen konnte und folge dessen auch der Rest des Wing abgebrochen ist und der Kat durchkennterte. Selbst wenn sie den Katamaran mit dem Seil aufgerichtet bekommen hätten wäre sicherlich noch mehr passiert….mit dem Heck gegen den Wind aufrichten?nicht gut !!!

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    • avatar Wilfried sagt:

      ich glaube, dass der Auftrieb des Wavepiercer-Rumpfes schlicht zu klein ist um beim aufrichten eines zerstörten, voll Wasser gelaufenen Flügels oben zu bleiben.

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  6. avatar Manfred sagt:

    Verschiedene Aspekte gibt es m.E. beim aufrichten zu bedenken, bzw. warum die das nicht geschafft haben. (Was im übrigen frustrierend für den Beobachter gewesen sein muss).
    1. Es ist kein Hobie 16 oder so ähnlich, auch kein AC45 sondern ein verdammt großes Boot mit ganz anderer Verdrängung
    2. Nur an einer der oberen Seite ziehen hätte nichts gebracht. Der Wavepiercer Rumpf bietet keinen Widerstand, gegen den man ziehen kann. Ein Gegenzug am “unteren Rumpf” in die entgegengesetzte Richtung hätte evtl. etwas gebracht. Hätte aber blitzschnell gehen müssen. Wasser im Flügel hat alles zunichte gemacht.
    3. Um die Seile anbringen zu können, hätte die Crew auf dem senkrecht im Wasser stehenden Trampolin herumklettern müssen. Das geht aber bei dem OR Design nicht. Da sind der “Pod” und andere Dinge im Weg. (gelesen bei Dirk Kramers)
    4. 500PS zu haben heißt nicht, aus dem Stand auch die Kraft aufbringen zu können, das Ding evtl. doch aufrichten zu können. (Das können andere besser erklären. Jedenfalls sind die RIBS keine Traktoren sondern eher Rennfahrzeuge.

    Gekentert ist die Kiste m.M. nach, weil die Foils negativen Auftrieb erzeugt und das Schiff einfach mit dem Bug voran unter Wasser gezogen haben. Das abfallen ging sehr langsam, Mit schnellerer Drehung wäre vermutlich der Luvschwimmer nicht so tief eingetaucht.

    Vermutlich hat Slingsby (siehe Frontpage) zu Spitti gesagt: “Jungs, alle auf Position, wir üben heute mal ne Backbord Rundung, kommt zwar im AC nicht vor und (kein Gate) wir machen das abfallen mal gaaaanz langsam. Mal sehen was passiert…”

    Jedenfalls kenne ich das aus eigener Erfahrung. Haue zu häufig das Luv Trampolin in s Wasser wg zu geringer Drehung und dann geht es oft abwärts, weil es vorne eintaucht und dann die Foils eben auch nach unten ziehen wg falschem Anstellwinkel. Hoppla, vielleicht kann das jemand technisch besser erklären…

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    • avatar Christian sagt:

      Manfred, die Erklärung, die Foils hätten den Bug heruntergezogen, überzeugt nicht. Die sind doch auf Auftrieb angestellt.

      Nach allem, was man vom Schreibtisch aus sagen kann, hat OR 17 einfach deutlich weniger Auftrieb im Bugbereich als der AC 72 von ETNZ (so ist es jedenfalls nachzulesen in den Blogs von professionellen Beobachtern). Das Oracle-Design-Team hat es wohl etwas überrissen mit der Widerstandsminimierung.

      Davon abgesehen war bei dem Pitchpole einfach richtig viel Wind. Die allermeisten A-Cats wären auch eingesteckt beim Abfallmanöver.

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      • avatar Manfred sagt:

        Christian,
        Sorry, aber man kann hier nicht immer alles haarklein und in jeder Richtung verständlich schreiben. Ich jedenfalls nicht.
        Gemeint ist es wie folgt:
        Wie sollen die, bzw. das eine Foil, das in Luv, denn Auftrieb erzeugen, wenn, wie zu sehen ist, der Luvschwimmer deutlich die Nase nach unten gesteckt hat. Dann entsteht an der Oberfläche der langen L Foils, die folglich auch mit der Vorderkante nach unten geneigt sind, doch wohl mächtig Druck in die Tiefe. (Tiefenruder beim U-Boot) Das ist dann ja auch der nächste Schritt, wie ich ihn erkenne. Kentern oder stolpern oder wie auch immer genannt über den Luvschwimmer. Klar, vielleicht hätte mehr Auftrieb geholfen, ich bezweifle das aber. Die Rümpfe sind für das “foilen” ausgelegt und da müssen sie eben in der Luft sein, bzw. waagerecht um “Auftrieb” im Wasser zu erzeugen. Ich versuchte auch auf eine schnellere Drehung (beherztes bear-away) hinzuweisen, damit der Luvschwimmer eben nicht mit der Nase eintaucht. (Fliehkraft) Ich will denen um Gottes willen nicht absprechen, das sie die besten Segler der Welt sind. Ich bin dagegen eine Lusche, könnte das niemals, aber man kann das hier ja mal diskutieren, oder?

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        • avatar Christian sagt:

          klar, diskutieren ist prima.

          Dass die L-Foils nichts mehr nutzen, wenn der Bug schon auf Tauchstation geht, ist unbestritten. Aber sie verstärken das Abtauchen auch nicht, sie werden ja eben nicht wie ein U-Boot-Tiefenruder auf Abtrieb gestellt.

          Der riesige Wing hat mit seiner großen Hebelwirkung schlicht und ergreifend zu viel Druck auf die schmalen Buge ausgeübt. Möglichweise wäre es besser ausgegangen, wenn OR 17 ein bisschen länger halbwinds beschleunigt hätte, bevor sie ganz abfielen, um den Winddruck abzubauen.

          Aber ehrlich gesagt kann das niemand von uns aus der Ferne genau sagen. Und die Designer und Ingenieure von Oracle konnten und können es offensichtlich auch nicht sagen. Ebensowenig die Segler. Das alles ist Trial und Error.

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          • avatar Wilfried sagt:

            ich glaub was Manfred meint ist folgendes: wenn sich die Nase nach unten neigt, muss ich über den Foil am Ruder das Heck auch runter holen damit es sich nicht anstellt und auf Tiefe geht. Wenn das Heck oben bleibt wird natürlich der L-Foil falsch rum angeströmt mit dem Ergebnis das entweder der Auftrieb zusammenbricht oder sogar Abtrieb entsteht. Das L-foil kann ja nicht im Anstellwinkel verändert werden.

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          • avatar Uwe sagt:

            Manfred hat schon recht. Wenn der Kat mit nach unten gerichteten Nasen durchs Wasser pflügt, erzeugen die Foils statt Auftrieb nur noch Abtrieb.
            Infolge mangelnder Verwindungssteifigkeit (fehlende Diagonalstreben) wird USA 17 übrigens nie vernünftig fliegen können. Ein typischer Konstruktionsfehler.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 4

  7. avatar jorgo sagt:

    Die Kenterung sieht – hochgescaled – genauso aus wie die, die Spiti direkt neben uns bei den Texel Dutch Open 2010 zusammen mit Ashby auf ihrem Wildcat hingelegt haben. Hat er denn nix dazugelernt?

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