America’s Cup: Die neuen AC75-Cupper im Vergleich – Wie Krängungskräfte zu Speed werden

Wie die Flieger fliegen

Matt Sheahan fasst die Entwicklung der jüngsten AC75 Generation beim America’s Cup zusammen. Team New Zealand überzeugt durch Leichtwind-Speed. Ein Trick hilft beim Abheben.

Bei den ersten Testflügen hat das Emirates Team New Zealand gezeigt, dass es mit seinem revolutionären Design in der Lage ist, sich sehr früh aus dem Wasser zu heben. Beobachtern in Auckland zufolge soll der neue Cupper schon bei fünf Knoten Wind abgehoben sein, während die Konkurrenz in der Nähe bei ähnlichen Bedingungen unter gesetztem Code Zero Vorsegel noch im Lowrider-Modus segelte.

Emirates Team New Zealand fliegt mit minimalem Abstand über dem Wasser. © ETNZ

Das spezielle Kiwi-Design mag beim frühen Start helfen. Die betont harte Außenkante im Rumpf und Verbindung mit dem Wulst unter der Mitschiffslinie hilft bei Krängung die benetzte Fläche und damit den Wasserwiderstand zu verringern. Die Luv-Hälfte des Rumpfes kippt aus dem Wasser.

Das besondere tiefer gelegte Cockpit der Neuseeländer. © weta

Unklar ist offenbar bei allen Teams noch, wer nach Manövern auf die neue Luvseite wechselt, und ob es überhaupt jemand tut. Teilweise wechseln drei Personen inklusive Steuermann die Seite. Das dürfte aber eine schöne Kletterei werden. Erst beim in drei Wochen startenden Christmas Cup (17. bis 20 Dezember) werden die Teams ihr Manöver-Handling sichtbar machen.

In einem älteren Erklärvideo beschreibt Sheahan, wie die neuen AC75 Cupper ins Fliegen kommen:

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