America’s Cup: Kiwi Staat zahlt 3 Mio Euro Übergangsgeld – Dalton macht weiter

Bereit für den nächsten Versuch

Nach der angekündigten  finanziellen Zusage der neuseeländischen Regierung für eine weitere America’s Cup Herausforderung des Team New Zealand, legt der Staat erst einmal drei Millionen Euro in den Topf, um die Segler kurzfristig bei der Stange zu halten.

Barker, Dalton

Dalton und Barker. Wieder vereint für den nächsten Cup? © TNZ

Dabei machte der Minister für die wirtschaftliche Entwicklung Steven Joyce deutlich, dass das vollständige Budget des Staates wieder auf das Niveau der vergangenen Herausforderung wachsen solle, wenn erst einmal die Eckdaten des 35. America’s Cups bekannt sind. Der Steuerzahler hatte mit rund 22 Millionen Euro etwa ein Drittel des Gesamtbudgets bezahlt. Ob sich die Zusage auf die gleiche Summe oder den gleichen Anteil am Budget bezieht, ist dabei nicht klar.

Den Schlüsselfiguren des Kiwi-Teams scheint diese Absichtserklärung zusammen mit der schnellen Vorab-Zahlung aber vorerst auszureichen. Dean Barker und Grant Dalton scheinen auch den nächsten Weg mitgehen zu wollen, obwohl sie sicher bei anderen potenziellen Herausforderern mehr Geld verdienen könnten.

So hatte Teamchef Grant Dalton sogar noch am Tag der Niederlage erklärt, dass er nicht erwarte, in eine weitere Kampagne mit gleicher Funktion eingebunden zu sein. Auch in den Monaten vor den Cuprennen äußerte er sich sehr skeptisch über die Aussicht, dass Neuseeland nach einer Niederlage eine weiteren Anlauf für den Cup-Sieg unternehmen werde.

Der positive Empfang in der Heimat scheint den alten Salzbuckel umgestimmt zu haben. Dabei hat eine aktuelle Unfrage in Neuseeland ergeben, dass längst nicht alle Kiwis eine Unterstützung des Segelteams befürworten. 41 Prozent sind dafür, 48 dagegen und 11 unsicher.

Der Minister sagte dem New Zealand Herald, dass seine Regierung, als sie 2008 an die Macht kam, eigentlich einen Ausweg aus dem Unterstützer-Deal gesucht hätte, den die Vorgänger mit dem Team New Zealand gemacht hätten. Es habe keinen Weg gegeben, und im Nachhinein sei das auch sehr gut gewesen. Das Ansehen seines Landes vor allem in den USA in Bezug auf Technologie-Know-How sei stark gestiegen.

 

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „America’s Cup: Kiwi Staat zahlt 3 Mio Euro Übergangsgeld – Dalton macht weiter“

  1. avatar Marc sagt:

    Foil Quality Made in Germany, na los SPD, CDU und Co. für alles macht ihr Schulden trotz Rekordsteuern, da tut eine Millarde mehr oder weniger für ne Deutsche AC Teilnahme auch nicht mehr weh

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 24 Daumen runter 4

    • avatar Fons sagt:

      Ist ein Arzt anwesend?

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 10 Daumen runter 6

      • avatar Marc sagt:

        leider nicht, gut das du es ansprichst! Der Fachärztemangel kann so auch gleich beseitigt werden, wenn die ganze Welt sieht wie gut unsere Sportler beim AC medizinisch betreut werden 😉

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

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