America’s Cup: Mastbruch bei Alinghi Red Bull Racing – Wie es dazu gekommen ist

Rückschlag für Alinghi

Der Schweizer America’s Cup-Herausforderer Alinghi Red Bull Racing hat bei seinem letzten Training vor Barcelona sein Rigg verloren. Der Mast brach bei einem Highspeed-Manöver. Die Hintergründe.

Es passierte bei einer Windgeschwindigkeit von 18 bis 20 Knoten auf dem neuen America’s Cup Revier vor Barcelona. Alinghi RBR fiel bei der Luvtorrundung vom Amwind- auf einen Vorwind-Kurs ab – es ist das Manöver, bei dem American Magic 2021 unter ähnlichen Bedingungen vor Auckland mit 53,31 Knoten den aktuellen AC75-Rekord aufstellte – als das gesamte Rigg kollabierte und in einem Trümmerhaufen über dem Deck zusammenbrach.

Der Alinghi RBR Mastbruch.

Der Alinghi RBR Mastbruch.

Verletzt wurde offenbar niemand. Aber für ein America’s Cup Team, das sich nur zehn Wochen vor dem ersten offiziellen Start der Herausforderer-Regatten befindet, ist eine solches Ereignis ein schwerer Rückschlag.

Die Windbedingungen befanden sich im Rahmen des maximalen Limits von 23,5 Knoten, die für die AC75-Cupregatten in Barcelona vorgegeben sind. Der Wellengang soll moderat gewesen sein mit weniger als 0,8 Meter. Dass die neue Generation der AC75 durchaus in der Lage ist, bei sogar noch stärkerem Wind zu segeln, hat der Cup-Verteidiger Team New Zealand schon im April vor Auckland bei bis zu 35 Knoten gezeigt (Video).

Alinghi Mastbruch

Das Rigg liegt im Wasser, die Schweizer Crew ist unverletzt. © Ivo Rovira / America’s Cup

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