America’s Cup: Oracle Segler will Schadenersatz nach Betrug-Skandal

Manipulation als Auftragsarbeit

Der Betrug-Skandal vor dem 34. America’s Cup holt das Oracle Team USA wieder ein. Der gesperrte Neuseeländer Matt Mitchell klagt gegen sein altes Team.

Matt Mitchell

Matthew Mitchell klagt gegen seinen alten Arbeitgeber Oracle. © Oracle Team USA/Grenier

Der Kiwi Grinder versucht vor dem Kammergericht in San Francisco von seinem ex Arbeitgeber 68.000 US Dollar zu erstreiten, die er bei der Verteidigung seines Falles ausgegeben hat. Mitchell war von der internationalen AC Jury gesperrt worden, weil er das Gewicht eines AC45 Katamarans des Oracle Team USA mit Bleisäckchen manipuliert hatte. Und er muss sich in dem folgenden Unsportlichkeit-Verfahren gegenüber der ISAF verteidigen.

Das ehemalige Mitglied vom Team New Zealand, das schon seinen fünften America’s Cup bestritt, beruft sich darauf, dass die unerlaubten Arbeiten am Boot auf einer Jobliste gestanden hätten, die er erledigen musste. “Fill kingpost”, hieß es. Er sollte eine Karbon-Verstrebung unter dem Trampolin mit Blei befüllen.

Die offensichtliche Absicht war es,  Gewicht-Schwerpunkt nach vorne zu verschieben. Die Jury entschied damals, dass dem erfahrenen Mitchell bewusst gewesen sein musste, einen Betrug zu begehen.

Der Neuseeländer beruft sich nun auf den sogenannten California Labor Code, wonach ihm sein Arbeitgeber Schadensersatz gewähren muss, weil Mitchell in dessen Auftrag arbeitete.

 

 

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