America’s Cup: Prada zieht sich als Sponsor der Veranstaltung in Barcelona zurück

„Sie haben uns in Auckland zu schlecht behandelt“

Hinter den Kulissen des letzten America’s Cup in Neuseeland muss es mächtig gerumpelt haben zwischen den Neuseeländern und dem Challenger of Record Luna Rossa Prada Pirelli. Die „alten“ Geschichten führten nun dazu, dass sich Prada als Sponsor der Veranstaltung zurückzieht und weiterhin nur noch das eigene Team unterstützt, das aber weiterhin am Cup teilnehmen wird.

Hinter den Kulissen hing der Haussegen zwischen Luna Rossa und TNZ mächtig schief. © ACE | Studio Borlenghi

Bei der letzten Austragung des Cups in Neuseeland war Prada noch allgegenwärtig. Die Herausfordererserie hieß „Prada Cup“ und der Cup selber „The America’s Cup Presented by Prada”. Doch die Dominanz des Challenger of Record stieß nicht unbedingt auf Gegenliebe. Die Fassade begann schon in Neuseeland zu bröckeln. “Wir wurden in jeder Richtung kompromittiert, alles musste das Wort Prada tragen”, sagt Grant Dalton, Chef des Emirates Team New Zealand. Laut Dalton soll die Omnipräsenz der italienischen Luxusmarke auch dazu geführt haben, dass die Veranstaltung für mögliche weitere Sponsoren aus dem Luxussegment nicht mehr attraktiv genug gewesen ist.

Öffentlich kam es nach dem Prada Cup zum Eklat, als

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Kai Köckeritz

Leidenschaftlicher Fahrtensegler und Chefredakteur des Magazins segeln. Er ist viel in Holland unterwegs, aber auch in den Revieren des Südens. Lange Schläge sind eher seins als kurze Up&Downs auf der Regattabahn.

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