America’s Cup: Spionage beim Team New Zealand? – “Maulwürfe” in der Organisation

"Verleumderische Anschuldigungen"

America’s Cup-Verteidiger Emirates Team New Zealand hat in einer aktuellen Erklärung bekanntgegeben, dass “Informanten” aus dem Umfeld identifiziert worden seien, die unter anderem “falsche Anschuldigungen” verbreiten.

Das Emirates Team New Zealand bei einem Training vor der Corona-Krise. © ETNZ

Aus der kurzen Pressemitteilung geht nicht die Identität der Personen oder ihre Rolle im Unternehmen hervor. Aber offenbar haben sie für den Veranstalter America’s Cup Events (ACE) gearbeitet.

Der Verdacht, dass vertrauliche Informationen aus dem Emirates Team New Zealand (ETNZ) und dem ACE nach außen dringen, sei erstmals vor einem halben Jahr geäußert worden. Dieser habe sich nun erhärtet.

Es gehe darum, dass “diese Personen höchst verleumderische und ungenaue Anschuldigungen in Bezug auf finanzielle und strukturelle Angelegenheiten gegen ACE, ETNZ und seine Mitarbeiter erheben”, heißt es in der Mitteilung. “Diese Behauptungen sind völlig falsch.”

Man habe die Verträge der Informanten umgehend gekündigt. Über die Motive der Personen, die auch Zugang zum Stützpunkt des Segelteams vom Emirates Team New Zealand hatten, könne zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. In welche Richtung diese Vermutungen gehen, wird nichts gesagt.

Es gebe nun allerdings offizielle Ermittlungen des Ministry of Business, Innovation and Employment (MBIE) in Auckland, und das ist offenbar der Grund für die Pressemitteilung. In der ETNZ-Meldung wird Verständnis dafür geäußert. Man müsse den Anschuldigungen nachgehen, “obwohl sie unbegründet sind und die: “Obwohl die Anschuldigungen unbegründet sind, bleibt dem MBIE keine andere Wahl, als den Fall zu untersuchen. “Wir arbeiten mit MBIE zusammen, um die offenen Fragen schnell zu klären.”

Man werde es nicht zulassen, dass die Verteidigung des America’s Cups oder die Ausrichtung der Veranstaltung einen Rückschlag erleidet.

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