America’s Cup: Teams planen gemeinsam – AC45 Foiler beschlossen

Schmusekurs

Oracle trainierte schon 2012 vor dem 34. Cup schon mit einem AC45 auf Foils. © Guilain GRENIER

Oracle trainierte schon 2012 vor dem 34. Cup schon mit einem AC45 auf Foils. © Guilain GRENIER

Die Zusammenarbeit der sechs America’s Cup Teams bei der Fortentwicklung des Cups scheint immer besser zu funktionieren. Sie einigten sich darauf, die kleinen AC45 Kats zu Foilern umzubauen.

Das von vielen erwartete Umrüsten der nicht flugfähigen AC45 Katamarane ist jetzt beschlossen worden. Während Luna Rossa schon vorgeprescht ist und seine umgebauten 45er präsentierte, sollen jetzt auch die anderen Teams nachziehen.

Es ist aber immer noch nicht klar, ob die 2015 startende America’s Cup World Series (ACWS) schon im Foilmodus ausgetragen wird. Dazu sei eine Machbarkeitsstudie in Arbeit. Es muss ein funktionierende Onedesign- Lösung gefunden werden.

Schwer zu verstehen, dass die Organisatoren nicht einfach das Luna Rossa System übernehmen können. Auch Oracle und Artemis trainierten schon vor dem 34. Cup mit modifizierten AC45. Andererseits müssen die Systeme zuverlässig sein, damit es bei den Veranstaltungen keine Ausfälle gibt. Das gilt zurzeit noch als größtes Problem.

Bemerkenswert ist das Bekenntnis aller Teams, die ACWS auch 2018 nach dem Cup unabhängig vom Sieger mit den foilenden AC45 aussegeln zu wollen. Das deutet darauf hin, dass man auf dem Schritt zu einem langfristiger ausgelegten America’s Cup mit einer besseren Planungssicherheit weiter kommt. Sollten sich die Akteure tatsächlich auf einem Schmusekurs befinden? Dem Cup würde es sicher gut tun.

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Carsten Kemmling

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