Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli: Verbitterte Worte über die America’s-Cup-Premiere

"Ist doch klar, wer gewinnt"

Ernesto Bertarelli sieht immer noch im Ärger zurück. © Martin Kobel

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

10 Kommentare zu „Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli: Verbitterte Worte über die America’s-Cup-Premiere“

  1. avatar Marc sagt:

    Dauert halt ein bischen bis sich die beiden Kinder wieder vertragen. Nun spielt man halt erst einmal mit anderen Förmchen und irgendwann ist dann vergessen, das der andere einem die Schüppe weggenommen hat. Und dann wird auch wieder zusammen im Sandkasten gespielt 😉

  2. avatar Philipp sagt:

    Mhh… verbittert hin oder her – er sagt ein paar richtige Dinge. Es waere wirklich langweilig wenn der aktuelle Cup zu einer One Man Show verkommt.
    Auf der anderen Seite finde ich das neue Format sehr spannend. Leider merkt man halt, dass einfach noch die Erfahrung mit den neuen Booten und der komplexen Technik fehlt. Auch wenn die ersten Rennen teilweise spannend waren, fand ich die mediale Aufbereitung deutlich schlechter als beim Med Cup. Aber man wird wohl einfach abwarten und Tee trinken muessen…

  3. avatar Seven sagt:

    Boa …..diese elendige Disskusion ob der 34.AC nun besser ist oder nicht…………..geht mir mittlerweile richtig auf die nerven. Er ist anders ! Punkt ! Ob gut oder besser oder verrat an der Idee ? Egal, kann doch jeder für sich endscheiden……..
    …….das mit der Meinungsfreiheit wird zu oft falsch verstanden: Man kann eine eigene meinung haben ,man muss sie aber nicht jedem auf die Nase binden!
    Die ,die es mögen sollen sich das Spektael ansehen und die ,die Ihn doof finden brauchen sich es ja nicht antun!
    Danke . 🙂

  4. avatar bläck sagt:

    Wenn Dir die Diskussionen über`s Segeln in einer Segelzeitung / einem Segelforum auf die Nerven gehen, solltest Du es ev. mal mit Golf versuchen.

    Da wird bestimmt nicht über Golf geredet, getrascht, gestänkert über andere etc. und gelästert…

    Kann mich aber auch täuschen.

    Ich denke, das gehört nun mal zum Spiel. Das Gerede. Immerhin sind es ja nicht zwei dumme Menschen (B und E) die sich da verbal die Fäuste geben, sondern zwei die ziemlich viel erreicht haben in diesem Metier.

    Klar, mit Geld. Und ?

    Gruss

  5. avatar stefan sagt:

    …naja, wenn sich hier darüber beklagt wird, dass die Sache zu einer “One Man Show verkommt”, dann möchte ich an die letzten 2-3 ACs mit den IACC erinnern. Da gab es immer eine deutliche Zweiklassengesellschaft.

    Die Erfolge der letzten 6 Teams im LVC gegen die die ersten 5 Teams in den Round Robins waren sehr spärlich.

    Ich finde es zeugt von wenig Sportsgeist, wenn man als Verlierer sich beleidigt zurück zieht. Was haben denn die Kiwis gemacht, nachdem E.B. ihnen das halbe Team geklaut und dann den Cup abgenommen hat?Die hätten allen Grund gehabt beleidigt zu sein. Aber nein, die waren sofort wieder dabei, genauso wie sie auch jetzt dabei sind. Es ist schon beschämend für eine Land wie Deutschland, wenn man sieht dass ein Land wie Neuseeland es über Jahrzehnte schafft in so einem Event wie dem AC mitzumischen. Neuseeland ist immerhin so bevölkerungsreich wie der Großraum Berlin und hat ein BIP von 1,5x dessen Berlins. Aber vielleicht wird ja dort einfach nicht so viel gejammert, sondern Dinge angepackt.

    • avatar rodeo sagt:

      .. vor allen dingen wird da wesentlich mehr gesegelt als im grossraum berlin 😉

    • avatar bläck sagt:

      ….das ist ja wohl eine Frage der jeweiligen Sportkultur eines Landes. Neuseeland ist gegenüber Deutschland oder gar der Schweiz eben eine echte Segelnation. Die tun nicht nur so, die segeln halt einfach. Bei uns (D oder CH) wird dafür gerne diskutiert….auch ein Sport.

      In Neuseeland geht die Familie am Wochenende mit zwei Jollen auf dem Autodach und eine im Trailer eben zum Segeln. Wir gehen in den Biergarten zum diskutieren.

      Dafür können sie nicht Skifahren…..

      🙂

      Gruss

      • avatar Matthias sagt:

        Off topic: Es gibt durchaus Verrückte, die in unserem Sommer und im NZ-Winter nach Neuseeland zum Snowboarden und Skifahren fliegen. Aber deswegen können die Kiwis selbst immer noch nicht Skifahren 😉

  6. avatar Holger sagt:

    Auch wenn er beleidigt ist, ich bin sicher das er Recht hat. Zu den 72ern werden noch max 4 dabei sein. Und dann macht OR im Finale ernst. Das wird eine Farce

    • avatar stefan sagt:

      …natürlich macht OR im Finale ernst. Was soll der Cup-Inhaber denn sonst im Finale machen? Natürlich nutzt ein AC-Inhaber alle Vorteile die sich ihm bieten um den Cup zu verteidigen. Dazu gehört auch, das Format und die Yachten zu wählen. Das heutzutage dabei auch versucht wird der Veranstaltung einen Event-Charakter zu geben um es dem einen oder anderen Team zu erleichtern Sponsoren zu finden, ist ein Zugeständnis vom Cup-Inhaber. In seinem Interesse ist dies jedoch nicht. Dem Cup-Inhaber kann es egal sein, ob es einen oder zehn Herausforderer gibt. Segeln tut er in jedem Fall nur gegen einen. Im Gegenteil, je mehr Herausforderer es gibt, desto stärker wird der letztendliche Finalherausforderer, da er mit viel Wettkampfzeit ins Finale einzieht. Der Cup-Inhaber dagegen kann nur gegen sich selbst trainieren und das kann, wie man 2003 gesehen hat auch deutlich nach hinten losgehen.
      Alinghi hat dann ab 2004 mit den ACT-Events eine Regel neugeschaffen, die dem Cup-Verteidiger einen ungeheuren Vorteil verschafft -> Der Cup-Inhaber darf seit dem in einer Eventserie gegen die Herausforderer segeln. Das hat es in den 152 Jahren vorher nie gegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

neun + 9 =