America’s Cup: Laser-Star Slingsby übernimmt Coutts Position; Prada avisiert 40 Millionen

Coutts geht von Bord

Laser Weltmeister Tom Slingsby neben dem America's Cup Veteranen Simon Daubney. © Guilain Grenier/oracleracing.com

Bei dem America’s Cup World Series Event in 17 Tagen vor San Diego wird Russell Coutts nicht auf dem zweiten Katamaran von Oracle Racing an den Start gehen. Zwar war es klar, dass der zweifache australische Silbermedaillen-Gewinner Darren Bundock das Ruder übernehmen sollte, aber Coutts wollte eigentlich als Taktiker segeln.

Nun ist auf dieser Position der dreifache Laser-Weltmeister Tom Slingsby (AUS) vorgesehen. Ob Coutts damit seine Ambitionen als AC45 Steuermann aufgibt, ist nicht bekannt. Er hatte bei den bisherigen Rennen insgesamt deutlich schlechter als Teamkollege James Spithill ausgesehen.

Darren Bundock übernimmt in San Diego das Steuer des zweiten Oracle-Kats von Russell Coutts. © Guilain Grenier/oracleracing.com

Derweil hat sich das Gerücht um die Teilnahme von Luna Rossa beim nächsten America’s Cup bestätigt. Es gibt zwar noch keine offizielle Ankündigung vom AC Management, aber die Prada-Geschäftsführung in HongKong hat bekannt gegeben: “Wie freuen und darüber, von Luna Rossa als Sponsor für den nächsten America’s Cup eingeladen worden zu sein.”

Wenn die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, werde ein Gesamtbetrag des Sponsorings von 40 Millionen Euro avisiert. Er soll ab Dezember bis September 2013 in verschiedenen Raten ausbezahlt wird.

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Carsten Kemmling

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11 Kommentare zu „America’s Cup: Laser-Star Slingsby übernimmt Coutts Position; Prada avisiert 40 Millionen“

  1. avatar ein Fan sagt:

    Die Aussis sollten mal selber ein Team machen! die segeln eh überall mit (bundock, ashby, slingstby, spithill, etc..), die müßten doch das geld irgendwo zusammenbekommen bei so vielen australischen super-seglern.. Und wo sind die- wo ist wenigstens EIN Deutscher!? Das ist ja schon n bisl schade..

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    • avatar Holger sagt:

      immerhin ist EINE Deutsche dabei – im Jury Team und aufm Jetski unterwegs ab übernächste Woche dann beim ACT in SanDiego

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  2. avatar stefan sagt:

    …der eine Deutsche segelt lieber hinter anderen TP52 her. Das versteht dann auch jeder Idiot 😉

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  3. avatar Boe sagt:

    die beiden ausgestopften teddybären mit helmen an den kurbeln sehen irgentwie … naja … kann segeln wirklich so doof aussehen ?

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  4. avatar T.K. sagt:

    Aso ich finde die sehen aus wie zwei coole Strassenbahnfahrer an ihrem historischen Arbeitsplatz. Siehe Foto:
    http://www.indusi.net/wp/wp-content/uploads/2011/01/Stra%C3%9Fenbahnf%C3%BChrerstand.jpg

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  5. avatar jollenfutzi sagt:

    na ja… eher wie der Bauarbeiter von den Village People…

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  6. avatar Kurt sagt:

    Endlich geht Russel von Bord. Lange hab ich darauf gewartet. Er ist so arrogant, dass er praktisch in allen großen teams wie etnz etc. rausgeflogen ist. Nur bei Oracle hat er bis jetzt zuflucht gefunden. Hasta la vista Russel, du hast es einfach nicht drauf. Gug dir den Kollegen Spithill an. Total sympatisch und Leistungsfahig…

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  7. avatar AC90 sagt:

    Nachdem Oracle sich ne 3. und 4. AC45 gönnen, während alle anderen Teams nur eine Ac45 haben dürfen, wird nun auch noch die Meldeliste nach gutdünken auf und zu gemacht, um irgendwie noch ein halbwegs konkurenzfähiges Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen. Fiarness und Seriösität sind in diesem AC doch sehr dehnbare Begriffe geworden. Dabei hat Oracle diese Tugenden letztes Jahr doch so groß auf seine Fahnen geschrieben. Vielleicht ist das der Grund, warum der eine Deutsche lieber mit einer TP52 “hinterhersegelt”, als in diesen idiotischen Multihullevent herumzukentern.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 6

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