America’s Cup Video: Oracles “17” in Aktion; erster Schaden

Komische Steuerung

Jimmy Spithill steht auf dem hinteren Beam und steuert mit der unüblichen Stangen-Konstruktion den neuen Oracle Kat.

Jimmy Spithill steht auf dem hinteren Beam und steuert mit der unüblichen Stangen-Konstruktion den neuen Oracle Kat.

Oracle Racing hat entgegen seiner Ankündigung doch am Freitag die ersten Trainingsstunden mit dem neuen AC72 Katamaran “17” absolviert. Dabei zeigte James Spithill die neuartige, ungewöhnliche Pinnen-Konstruktion im Einsatz, die eher einer beweglichen Reling auf dem hinteren Beam gleicht. Hübsch ist das nicht aber möglicherweise effektiv. Möglicherweise wurden die Macher entscheidend vom ETAP Vertikal Steuersystem inspiriert.

Allerdings konnte Oracle Racing erst einmal nur zwei Stunden auf dem Wasser bleiben. Nach einem Schaden am Steuerbord-Schwert musste das Team zum Hafen zurückkehren. Spithill spielt die Auswirkungen des Problems herunter. Auch die Neuseeländer und Artemis hätten schon Ausfallzeiten durch Schäden gehabt. Es gehöre eben zum Spiel, als ganzes Team flexibel darauf zu reagieren.

Der neue Oracle Katamaran erstmalig auf einem Bein. Gut zwölf Leute sind an Bord. © Guilain Grenier / Oracle Team USA

Der neue Oracle Katamaran erstmalig auf einem Bein. Gut zwölf Leute sind an Bord. © Guilain Grenier / Oracle Team USA

 

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „America’s Cup Video: Oracles “17” in Aktion; erster Schaden“

  1. avatar bowman sagt:

    Hier noch ein weiteres Video vom ersten Test.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=e4bdBN4YL1A
    Könnte mir gut vorstellen, dass Spithill mit der “Reling” die ganze Zeit die Kontrolle haben will über das Ruder auf dem langen Weg von Rumpf zu Rumpf, vor allem in der Vorstartphase, während Barker klassisch mit zwei Rädern arbeitet, wenn ich das richtig gesehen habe.

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  2. avatar Wilfried sagt:

    denen zu unterstellen, dass sie bei dem dämlichsten Steuersystem aller Zeiten (ETAP) abgekuckt haben könnten ist aber ne herbe Beleidigung. Das Etap system zeichnetet sich dadurch aus, dass man beim abfallen nach Lee drücken müsste. Schon der erste Blick zeigt, das es hier anders ist. Es handelt sich nur um eine hochgelegte Verbindung zwischen beiden Rudern die jeder Katamaran hat.

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    • avatar Uwe sagt:

      Vom Prinzip her ist das platzschaffende Etap-Steuersystem genial. Es so zu konstruieren, dass das Schiff bei Zug an der senkrecht stehenden “Pinne” abfällt, ist überhaupt kein Problem.

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    • Schon schade, wenn man keinen Spaß versteht….

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 14 Daumen runter 7

  3. avatar T.K. sagt:

    Also ich finde das ist doch echt mal ne Innovation. Statt Steuerrädern, die sind eh lästig und schwer, wird ab sofort die Reling zum Steuern genutzt. Man stelle sich mal die Vorteile vor. Dann kann endlich bei Einrumpfern auch der Steuermann mit auf der Kante sitzen und die Beine rausbaumeln lassen und im Cockpit ist sooooooviel Platz, dass ein kompletter 10 Pers. Tisch fest montiert werden kann. Ich wette Bavaria und Hanse werden diesen Gimmick gleich zur Kostenreduzierung übernehmen! Nennt sich dann “Oraclesteeringsytem” auch OSS genannt. So wie SMS (Smart Mooring System) etc. 😉

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    • avatar Wilfried sagt:

      das ist zu kurz gedacht. Die nächste Generation wird mit dem Smartphone von wo auch immer gesteuert und der Skipper vergibt als Administrator die Steuerrechte. Die Winschen werden dann noch in der Multi-Client-Verwaltung an die Mannschaftsmitglieder vergeben.

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  4. avatar LOL sagt:

    Sieht bisschen wie ein Tri aus.

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