Barcelona World Race: Alex Thomson mit dem Boot, das auch ohne Kiel segelt

Wildwasser-Training

 

Alex Thomson ist der große Favorit beim Barcelona World Race, das am 31. Dezember startet. Sein Trailer zum Event gibt einen Vorgeschmack auf das Abenteuer.

Seit einer starken Vorstellung mit Platz drei bei der Vendée Globe 2012-13 hat der Brite Alex Thomson gezeigt, dass er für seinen Sponsor Hugo Boss nicht nur mit Marketing Gags erfolgreich sein kann.

Hugo Boss, Thomson

Alex Thomson und Pepe Ribes beim Barcelona World Race Training. © Hugo Boss

An der Seite von Pepe Ribes zählt er diesmal beim Barcelona World Race als großer Favorit. Zumal er im Feld der eher zweiten Garde der Open 60s mit der ehemaligen “Virbac Paprec 3” von Jean Pierre Dick eines der schnellsten Boote der vergangenen Vendee Globe unter dem Hintern hat.

Dabei handelt es sich um das Schiff, mit dem Dick die letzten 2650 Meilen der Weltumsegelung ohne Kiel absolviert hat und immer noch auf Rang vier ins Ziel kam. Zuvor konnte er den beiden Siegern Gabart und Le Cléac’h durchaus Paroli bieten.

Das vier Jahre alte Schiff ist einem umfangreichen Refit unterzogen worden und hatte bei seinem ersten Rennen danach von New York nach Barcelona das Rigg verloren. Inzwischen hat Thomson bestätigt, dass er für die nächste Vendée Globe einen neuen IMOCA60 in Auftrag gegeben hat. Die Yacht wird von VPLP-Verdier gezeichnet und soll im Sommer 2015 fertig sein.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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3 Kommentare zu „Barcelona World Race: Alex Thomson mit dem Boot, das auch ohne Kiel segelt“

  1. avatar andreas borrink sagt:

    Cooles Boot, tolle Bilder. Das wird sicher spannend. Mal sehen, ob Jörg Sebastien da mithalten können. Die gehen zwar nicht auf ihrem Mast spazieren ihr sein Boot ist auch nicht verchromt. Aber abschreiben würde ich sie trotzdem nicht.

    Leider wieder ein Video mit max. 2,5 sec. Schnitten. Immer wenn man sich darauf freut, zu sehen, wie es weiter geht – Schnitt. Das wird doch so einem Rennen nicht gerecht, die Dinger rasen stundenlang durch die Gegend – warum kann man das nicht auch mal so zeigen? Aber da bin ich offenbar der Einzige, dem das so geht.

    Hoffentlich gibt es einen ordentlichen Tracker und nicht so eine Grottencoverage wie beim Volvo.

    Anyway: go Alex, go Jörg und Alles Gute!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 12 Daumen runter 0

  2. avatar Christian sagt:

    Andreas, ich stimme Dir zu. Als Segler will man auch die Details sehen und vor allem, auch wie es nach dem effektvollen Eintauchen mit mit viel Wasser an Deck weitergeht. Parkt der Kahn ein oder rast weiter?

    Ist bei Segeln im Fernseher aber leider immer so. Viele Schnitte, damit der Leihe nicht wegschaltet. Deshalb sehe ich mir auch kein Segeln mehr im Fernsehen oder im Internet an. Da lege ich mich lieber mal in Kiel bei ner Maior neben Start und bleibe mindestens, bis man sehen kann, wer oben als erstes am Luvfass ist. Viel spannender.

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  3. avatar Chenninge sagt:

    Langsam hat man wirklich gesehen, dass Wasser spritzt- kein Grund das immer wieder zu zeigen 😉
    Aber es gibt ja auch hin und wieder positive Ausnahmen, ich meine zu erinnern, dass Francois Gabart bei der letzten Vendée ein knapp zehnminütiges Video von seinem Alltag veröffentlicht hat- ohne musikalische Unterlegung. Viel spannender 🙂

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