Barcelona World Race: “Central Lechera Asturiana” will Mastbruch in Wellington reparieren

Und wieder kommt die Palme von oben

"Central Lechera Asturiana" im Sturm. Die Spanier erleben ihren zweiten Mastbruch in drei Monaten. © Central Lechera Asturiana

Central Lechera Asturiana, die elftplazierte Yacht beim Barcelona World Race, hat knapp 300 Meilen vor Wellington einen Mastbruch erlitten. Juan Merediz und Fran Palacio sind unverletzt. Sie können noch einen Teil des Großsegels und ein kleines Stagsegel setzen, mit dem sie zurzeit sieben Knoten Fahrt machen.

Sie wollen trotz des Missgeschicks nicht aufgeben, sondern den Schaden in Neuseeland reparieren. Der Vorfall passierte bei 30 Knoten Wind und Surfs bis zu 22 Knoten.

Die Spanier hatten schon in der Vorbereitung auf den Start in Barcelona am 2. Dezember ihren Mast von oben kommen sehen. Sie schafften es in letzter Minute, einen Ersatzmast zu beschaffen und pünktlich zu starten. Aber dieser hielt jetzt auch nur die erste Hälfte der Regatta durch.

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Central Lechera Asturiana hat schon einen Stopp in Kapstadt hinter sich. Dabei reparierten die Spanier die Hydraulik-Anlage für ihren Schwenkkiel. Das Boot gehört zu den älteren Semestern. Es segelte mit Mike Golding als „Ecover 2“ die Vendee Globe Regatta 2004/05. Und Pachi Rivero (jetzt „Renault“) segelte es als Mutua Madrileña bei der ersten Barcelona World Race Auflage um die Welt.

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Barcelona World Race: “Central Lechera Asturiana” will Mastbruch in Wellington reparieren“

  1. avatar Christian sagt:

    oh weh, die armen Pechvögel! Auch wenn sich die Aufmerksamkeit auf die vordere Hälfte des Feldes konzentriert: Die beiden sind echte Helden des Segelsports! Bei einem solchen Durchhaltewillen verdienen sie einen Sonderpreis.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

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