Big Picture: Crash und Mastbruch bei der Melges32-WM auf Sardinien

Fies eingefädelt

Bei der Melges32-WM geht es hoch her. Am zweiten Tag ist es zu einem Kollision gekommen, die einen Mast kostete. Die deutschen Amateure um Jan-Jasper Wagner halten weiterhin gut mit.

Crash bei der Melges32-WM zwischen Ungarn und Polen. Offenbar waren die Polen (blauer Spi) im Recht… © Max Ranchi /M32

…Jedenfalls erlitten sie nach einem unschönen Schaden die Wiedergutmachung. © Max Ranchi /M32

Bei der Melges32-WM ist es zu einem fiesen Crash zwischen den den Crews aus Polen und Ungarn gekommen, den die Polen mit einem Mastbruch bezahlt haben. Die Fotos deuten eigentlich auf eine klare Backbord-Steuerbord-Situation aus und würden die Polen im Unrecht sehen. Aber offenbar trügt der Schein.

Die Ergebnisliste weist aus, dass die Ungarn das Rennen aufgegeben haben nachdem sie mit dem Bugspriet fies in das gegnerische Achterstag eingefädelt hatten. Und Polen hat von der Jury für zwei Rennen das Mittel ihrer Punkte als Wiedergutmachung erhalten, nachdem sie den Lauf nicht beenden und auch den folgenden nicht segeln konnten. Dem Crash muss also eine weitere Ausweichsituation vorausgegangen sein.

Beide Boote sind heute wieder auf der Bahn, und haben wohl über Nacht alle Schäden beseitigt. Nach sechs Rennen segelt “Homanit” mit Jan Jasper Wagner, Maximilian Stein und Gordon Nickel nach wie vor als Fünfter auf Schlagdistanz zum Podium. Titelverteidiger Christian Schwoerer pirscht sich langsam an die Spitze heran. Die “Heat” mit Skipper Max Augustin liegt in ihrer Premieren-Saison auf Rang 11. Die WM dauert noch bis Sonntag.

Ergebnisse Melges32-WM 2020

Website Melges32-WM w020

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