Bol d’Or Mirabaud: 40 Mastbrüche im 60 Knoten-Sturm – Rauschefahrt bis der Mast kommt

Apokalypse

Die Bol d’Or Mirabaud 2019, das wichtigste Langstreckenrennen der Schweiz auf dem Genfer See, wird als eines der härtesten in die 81-jährige Geschichte der Regatta eingehen.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

5 Kommentare zu „Bol d’Or Mirabaud: 40 Mastbrüche im 60 Knoten-Sturm – Rauschefahrt bis der Mast kommt“

  1. avatar Lukas Abegg sagt:

    Ich finde es toll, dass auch Beiträge aus der Schweiz erstellt werden.
    Jedoch bin ich mir fast sicher das im Video keine Surprise zu sehen ist, sondern eine Grand Surprise, was doch einen erheblichen Unterschied macht.
    Meines erachten sollte dies in einer Segelzeitschrift richtig stehen.
    Und die Wetterbedingungen im Haut Lac, dem obersten Ende des Sees waren mit bis zu 120kmh Wind, 2m Wellen, Blitz und Hagel etwas vom extremsten, was ich auf dem Kielschwert bis jetzt ausgestanden habe.

  2. avatar Segler sagt:

    Ein eindrucksvolles Video, vielen Dank für’s Teilen. Als die ersten Verfolger Sonnenschüsse gefahren sind, wäre es vielleicht klug gewesen, schnell das Groß zu bergen. Aber wohlmöglich war es dafür ja auch schon zu spät und man hat sich gesagt “Augen zu und durch”

  3. avatar Wilfried sagt:

    Es hat überhaupt nichts mit guter Seemannschaft zu tun unter vollem Groß abzulaufen bis der Mast bricht oder von einer solchen Gewitterwolke mit Gennaker erwischt zu werden. Die Libera die komplett die Segelgeborgen hat und abläuft bis alles durch ist die handelt verantwortungsvoll. Ich hoffe das keine Versicherung solche Schäden reguliert.

    • avatar Holgerson sagt:

      Es war ja ziemlich klar, dass sich hier schnell wieder Experten finden, die nach Sichtung eines! Videos genau wissen, wie man es doch lieber besser gemacht hätte. Mit einem Kielschiff und einer offenbar recht eingespielten Crew kann man diese Entscheidung durchaus treffen (dass das Vorschiff nicht unbedingt der sicherste Platz ist, war dort offenbar recht schnell klar..). Mit einer Libera wird das sicherlich kein erfahrener Skipper ausprobieren, der Vergleich hinkt ziemlich… Ich wünsche dir, dass du beim Anschauen solcher Videos etwas Freude empfindest, anstatt anderen gleich das Schlimmste für den Versicherungsfall zu wünschen. Es war eine Regatta und es wurde niemand verletzt..
      Grüße

  4. avatar Andreas Borrink sagt:

    Es ist allgemein zu beobachten, dass Bootshandling und Seemannschaft (auch auf einem See) stetig an Bedeutung verlieren. Offenbar wird das in den Segelschulen nicht mehr gelehrt und von den “alten Hasen” nicht ausreichend weitergegegeben. Da verwundert es kaum, wenn so eine durchziehende Front zu derart vielen Havarien und Schäden führt.

    Auch hier im Verein machen wie die Erfahrung, dass ein Fürerschein zwar toll aussieht, aber keinewegs zum Führen eines Bootes – geschweige denn einer Yacht – befähigt. Dazu siehe auch das Elbe-Lotsenkutter-Desaster, das man nicht einmal kommentieren mag. Interne Schulungen und Prüfungen sind bei uns die Folge, damit es wenigstens nicht zum Schlimmsten kommt.

    Denn merke: auch ein See, der an 360 Tagen im Jahr ein Amfängerparadies ist, eignet sich an den restlichen 5 Tagen zum Ertrinken! Nur gut, dass die Segler offenbar exclusiv für sie abgestellte Schutzengel haben……

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