Bootsbau: Jungfernfahrt der J-Class “Endeavour” nach 18 Monaten Refit

Alte Lady in neuem Glanz

J-Class "Endeavour" wuchtet sich spielerisch durch massiven Wellengang. © YACHTING Developements

Die J-Class Yacht “Endeavour” hat ihre ersten Belastungstests nach einem 18-Monatigen Refit in Neuseeland eindrucksvoll bestanden. Ein Sprecher der Werft Yachting Developments äußerte sich zufrieden über das neue Seeverhalten der Yacht.

Mehr als 100000 Arbeitsstunden sind in das Projekt investiert worden. 40 Tonnen Material wurde ersetzt. “Endeavour” erhielt ein neues Deck und neue Stringer, um die Kräfte besser auffangen zu können. Die Zahl der Winschen wurde von 28 auf 14 reduziert und die Dorade-Lüfter entfern, um dem Originalzustand näher zu kommen.

Das neue Karbon-Rigg stammt von Southern Spars in Auckland. Der Mast wird von EC6 Karbon-Wanten gehalten. Maschine, Hydraulik, Elektrik und Elektronik sind ersetzt und auf den neuesten Stand gebracht worden.

Der 130 Fußer “Endeavour” ist vom legendären Briten Tom Sopwith gebaut worden, um 1934 den America’s Cup zu gewinnen. Er verlor in einem legendären Match äußerst umstritten und knapp mit 2:3 gegen “Rainbow”.

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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2 Kommentare zu „Bootsbau: Jungfernfahrt der J-Class “Endeavour” nach 18 Monaten Refit“

  1. avatar Christian sagt:

    …ich vermisse nur den “massiven Wellengang” auf dem Foto. Aber anscheinend segelten die Dinger damals schon so “nass” wie heute die hochgezüchteten Rennmaschinen.
    In jedem Fall eine sehr faszinierende Yacht!
    Ahoi

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  2. avatar AC90 sagt:

    Hab gerade nachgeguckt Carsten, Endeavour verlor 2:4. Aber ein geiler Schlitten ist sie immer noch.

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