Clipper Race: Zweite Yacht mit deutschem Skipper aufgelaufen

Slapstick Einlage

Es klingt, wie eine Slapstick-Einlage. Nachdem beim Clipper Race der Etappen-Sieger aufgelaufen war, rauschte auch die zur Hilfe kommende zweitplatzierte “Qingdao” auf Schiet.

Clipper Race

“LMAX Exchange” gestrandet. © Clipper Race

Das Schiff mit dem deutschen Skipper Igor Gotlibovych hatte nur die Bergung der “LMAX Exchange” überwachen wollen, aber dabei habe sich eine Leine in dem Propeller verfangen. Der Motor wurde abgewürgt, und auch “Qingdao” trieb auf den Sand.

Der Vorfall erinnert an die Bilderserie Kran rettet Kräne

Der 70 Fußer aus der Einheitsflotte des Clipper Round The World Races für Amateure wurde zwar schnell wieder von der Untiefe befreit, aber offenbar hat die Doppelruderanlage Schäden erlitten.

Die Bergung der “LMAX Exchange” musste abgebrochen werden um “Qingdao” in die Verolme Angra Dos Reis zu schleppen. Erst am nächsten Morgen konnte dann auch die “Exchange”von dem Flach geholt werden. Beide Yachten mussten im Hafen an den Kran, um alle vier Ruderblätter zu entfernen.

Sie werden in einer Werft repariert, und am Sonntag den 11.10. starten die beiden Yachten zur zweiten Etappe. Den offiziellen Start über den Atlantik nach Kapstadt am 7. haben sie aber damit verpasst. Zehn Yachten sind schon unterwegs. Die fehlende Zeit soll aber gutgeschrieben werden.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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