ClubSwan50: Deutsche Teams dominieren auch die Weltmeisterschaft vor Scarlino

Kompletter Erfolg in der Toskana

Die deutschen Club Swan50 setzen ihre Erfolge in dieser Saison auch zum Jahreshöhepunkt beeindruckend fort. Bei der Weltmeisterschaft vor Scarlino/Italien gab es einen Doppelerfolg durch die „Hatari“ von Marcus Brennecke und die „Niramo“ von Sönke Meier-Sawatzki.

Das Team der “Hatari” von Marcus Brennecke machte den kompletten Erfolg in dieser Saison perfekt. Foto Giulio Testa

Für die „Hatari“ war es der perfekte Abschluss einer kurzen Saison, denn vor dem WM-Erfolg hatte das Brennecke-Team bereits die Tuscany Challenge gewonnen und wurde daher in Kombination dieser Rennen auch mit der Trophäe der Nations League geehrt. Die Weltmeisterschaft wurde dabei zu einem Sprint. Denn wegen der unbeständigen Bedingungen vor der toskanischen Küste konnte zum Abschluss zwei Tage nicht gesegelt werden. Damit gingen nur vier Wettfahrten in die WM-Wertung ein.

Die ClubSwan50 haben sich zu einer starken Klasse im Mittelmeer entwickelt. Foto: Stefano Gattini

In diesen zeigte die „Hatari“ die beständigste Leistung. Ohne Tagessieg und mit der Serie 2, 2, 4, 9 hatte sie schließlich zwei Punkte Vorsprung vor der „Niramo“ (3, 4, 6, 6) und der russischen „Skorpidi“. Das Team um Dmitry Rybolovlev segelte zwar zwei Tagessiege, aber auch einen 13. und einen 5. Platz ein. Ähnlich wechselhaft waren die Ergebnisse der „OneGroup“ von Stefan Heidenreich. Mit zwei Siegen, aber auch einem 11. und einem 10. Platz musste sich die Mannschaft um Taktiker Jochen Schümann mit Platz fünf, direkt hinter der „Earlybird“ (8, 3, 7, 2) von Hendrik Brandis, begnügen.

Die unterschiedlichen Bedingungen in der Tiskana ließen nur vier Rennen zu. Foto: Andrea Pisapia

„Wir sind sehr glücklich“, erklärte „Hatari“-Eigner Marcus Brennecke. „Wir hatten viel Spaß und haben großartige Crewarbeit gezeigt.“ Auch Hendrik Brandis, ehemals Weltmeister in der Swan45-Klasse zeigte sich begeistert von der ClubSwan50-Klasse: „Es ist eine Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen ehrgeizig, sportlich und dem Geist des Swan-Segelns zu finden. Swan hat großartige Arbeit geleistet. Ich liebe diesen direkten Wettbewerb und erwarte, dass die ClubSwan 50-Klasse weiter wächst.“

Jochen Schümann, der die Klasse von Beginn an begleitet, fügte hinzu: „Es ist eine fantastische Klasse. Bald können wir mehr als 20 Boote an der Startlinie erwarten.“ Diesmal waren 15 Teams zur Weltmeisterschaft angereist.

Die Crewlisten der 15 Yachten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *