Das neue America’s Cup INEOS Team Britannia: Mit 136 Mitarbeitern zum Erfolg

Viele "Radfahrer" und drei Deutsche

Das America’s-Cup-Syndikat von Sir Ben Ainslie hat sein Team vorgestellt. 136 Mitarbeiter sollen den Erfolg bringen. Darunter befinden sich nur neun Segler.

BRITANNIA auf dem Hauraki Gulf beim 36th America’s Cup © C Gregory for INEOS Britannia

Das INEOS Team Britannia hat veröffentlicht, mit wem es den 37. America’s Cup gewinnen will. Das gesamte Unternehmen, dem Teamchef Ben Ainslie vorsteht, beschäftigt 136 Mitarbeiter. Darunter befinden sich bisher nur neun Segler.

Die Design-Abteilung dagegen umfasst 82 Mitglieder. Das unterstreicht, wie sehr der Fokus bei diesem Wettbewerb auf der Konstruktion liegt. Ben Ainslie musste zweimal schmerzhaft erfahren, wie schwer es ist, mit einem langsameren Boot beim America’s Cup anzutreten. In Bermuda war er chancenlos und vor Auckland konnte der AC75 zu langsam entwickelt werden.

Martin Fischer als Designchef eingekauft

Bei der Qualifikationsrunde des Prada Cups gewannen die Briten zwar alle sechs Rennen gegen Italiener und Amerikaner, aber im Finale setzte es gegen Luna Rossa eine brutale 1:7 Niederlage. Das Team aus Italien hatte einen zu großen Entwicklungssprung gemacht. Zuständig dafür war Martin Fischer als Designchef.

Nun arbeitet der Deutsche für Ainslie. Er ist damit der wohl wichtigste Neuzugang beim INEOS Team Britannia. Fischer, der zuvor beim 35. America’s Cup in gleicher Position für Frankreich tätig war, gilt als ausgewiesener Spezialist bei der Foiler-Entwicklung. Er ist einer der Pioniere, die für den weltweiten Boom der Flug-Technik auf dem Wasser verantwortlich sind.

Er soll nun das britische Team als “Head of Design Concept” zum ultimativen Erfolg führen. Viel wird davon abhängen, wie fruchtbar die Zusammenarbeit mit James Allison ist, dem großen Namen hinter den Formel 1 Erfolgen des Mercedes-AMG Petronas F1 Team. Er wird dort nach wie vor als Chief Technical Officer geführt, aber auch in gleicher Position bei INEOS Britannia.

Zu den Mitarbeitern von Fischer gehören zwei deutsche Ingenieure. Johannes Mausolf ist dem Ainslie Team schon seit März 2014 verbunden. Sein Spezialgebiet: Leistungssimulation von Hochleistungssegelyachten. Nach einem Studium an der Fachhochschule Kiel arbeitete er eineinhalb Jahre asl Schiffbau-Inegnieur bei in Valencia. Danach folgte der Karriere-Start beim Amereica’s Cup.

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Carsten Kemmling

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